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Montag, 09. Januar 2012



der Mond um 6 Uhr morgens

Der Vollmond, den wir derzeit haben, ist nicht nur abends eine Schau. Wenn der Boden aussieht wie schneebedeckt. Nein, auch morgens um sechs ist er allemal ein Foto wert, sodass Herbert schnell mal aus den Federn steigen muss. Aber kalt ist es um diese Uhrzeit, und wie.



der Schnürsenkel ist auf

Wir gehen heute wieder wandern, diesmal laufen wir entgegen dem Uhrzeigersinn, fangen also auf der schmalen Asphaltstraße an, die von der Hauptstraße, kurz vor Carrapateria, wegführt zum Praia  Amado. Bergauf- und abwärts geht es, bis wir schließlich Carrapateira erreichen.



Ankunft in Carrapateira



Blick auf den Dorfplatz vom Hang aus

Im Dorf angekommen, hieven wir uns die steilen Gassen hinauf, denn Carrapateira ist steil an den Hang gebaut; gerade Straßen gibt es kaum, dafür viele Blicke aufs Meer. Wir staunen, wieviel Betrieb im Café auf dem Dorfplatz herrscht, und das am Montag. Es gibt einige hübsche Häuser zu sehen, aber sicherlich gibt es auch genügend verfallene Häuser hier und da.



alle Gassen sind steil und eng



das Meer ist ganz nah

Wir steigen hinauf bis zum Museum, dem Museu Terra e do Mar, das aber montags geschlossen ist. Das Museum wurde am 1. Mai 2008 eröffnet, ein schicker Bau, der über dem Dorf thront. Weiter geht es zur Dorfkirche, von deren Kirchplatz man einen tollen Blick über den Ort und zum Meer hin hat. die Kirche ist aber wie üblich geschlossen.



Aufstieg zum Kirchplatz an höchster Stelle



diesen Blick haben wir vom Kirchplatz aus



alles ist so schön aufgeräumt



wir kehren zum Dorfplatz zurück



selbst wochentags ist im Café Bravo einiger Betrieb

Zum Schluss, wie kann es anders sein, kehren auch wir im Café auf dem Dorfplatz ein. Ein älteres Ehepaar führt das Café und hat wohl immer ordentlich zu tun. Nach ein paar Minuten rücken wir weiter zum Nachbartisch, der sich unter der Markise befindet. Puh, so eine Hitze wieder. Die Betreiberin rollt dann auch die zweite Markise aus. Wir zahlen 3,70 EUR für 1 Milchkaffee, 1 Bica (Espresso), 1 Wasser und 1 Stück Schokoladentorte. Das ist doch wirklich kein Geld. Jetzt heißt es, auf geht's nach Hause. Diesmal gehen wir aber nur die kleine Runde, vorbei an der Pensão das Dunas und den Klippen. Am Platz kommen wir mit einem älteren Deutschen (Rentner) ins Gespräch, der seit 2003 dauerhaft unterwegs ist. Er reist allein mit seinem Hund, den er vor zwei Jahren (in Portugal) in einer Mülltonne gefunden hat. Da war Hundi erst wenige Tage alt. Jetzt hat er sich zu einem schönen Schäferhund ausgewachsen.



der Dorfplatz aus einem anderen Winkel



wir gehen heute nur die kleine Wanderrunde

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