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Donnerstag, 27. Februar 2020



Durchfahrt durch Rogil

Gestern war es so kalt, da hatten wir das Gefühl, dass es wieder Februar ist. Keine sommerlichen Gefühle bei nachts 8°C und tags an Bord 22°C. Der Wind ist gar nicht so arg, aber die Luft ist wie Winter. Heute wollen wir mal weiterziehen, haben ja lange genug in Praia Odeceixe gestanden. Gestern kamen auch zu viele Wohnmobile hier an. Wir glauben, dass sich viele jetzt auf den Heimweg begeben. Unsere Planung ist, erstmal in Aljezur beim Intermarché einzukaufen und dann mal zu schauen, ob wir in Monte Clérigo oder in Arrifana unterkommen. Ist schon Jahre her, dass wir mal da waren. Der Einkauf beim Intermarché klappt gut, 30 Euros, und dann geht es weiter. Puh, da stehen aber viele Wohnmobile gegenüber der Markthalle von Aljezur und auch hinter der Markthalle. Kurz hinter Aljezur biegen wir ab nach Monte Clérigo. Gleich wird das Landschaftsbild ganz anders, so ländlich und abgelegen. Wir kurven umher, weil die Straße auch so kurvt. Hier und da sind gute Stellen, aber zu schräg. Und Auffahrklötze wollen wir nicht hernehmen, weil das dann als Camping gilt und man weggejagt werden kann. Wir fahren und fahren; die Straße wird schlechter. Es geht durch Monte Clérigo und weiter bis nach Arrifana. Dieses kleine Dorf haben wir in hübscher Erinnerung, da wimmelt es immer von Surfern. So auch heute. Es gibt auch wieder diese blauen Schilder mit Pernoitar proíbido - No parking at night. Ach, da haben wir keine Lust, eventuell abends im dunkeln noch wegfahren zu müssen. Fragt sich, ob wir jetzt gleich weiterziehen nach Bordeira oder zurück nach Aljezur. Vorhin hatte uns Aljezur ganz gut gefallen. Zuletzt waren wir mal da, als sie dieses Süßkartoffelfest - Festival do Patata Doce - hatten. Ende November vor vielen Jahren und Regen bei Tag und bei Nacht. Wir parken dann auch gegenüber der Markthalle, wo es jetzt über die Mittagszeit etwas leerer wird. Schwupp findet die Dorade den Weg in die Bratpfanne. Dazu einen Endiviensalat und kleine Pellkartoffeln. Wir blicken direkt auf die Kirche von Aljezur, stehen ganz am hinteren Ende des Parkplatzes, haben niemanden mehr neben unserer Schiebetür. Heute ist es auch wieder herrlich warm. Wir sehen unzählige Wohnmobile auf der Straße, aber sie sind alle in der richtigen Richtung unterwegs, nach Norden. Gegen 16 Uhr ziehen wir uns an und tun noch ein paar Schritte durch Aljezur. Die Sonne ist herrlich, aber auf dem Rückweg wird die Luft richtig eisig. Wir bleiben für die Nacht einfach auf dem Parkplatz stehen. Drüben hinter der Markthalle steht man auch nicht besser.



wir erreichen Aljezur



überall stehen die Wohnmobile, wie hier gegenüber der Markthalle



ein Blick auf Aljezur



wir fahren ins Hinterland, ins Vale da Telha


 



die Straße kurvt so dahin


 


 



hier geht es nicht weiter



wir erreichen Monte Clérigo



'n bäten scheif hat Gott leiw (ein bisschen schief hat Gott lieb)



Ankunft in Arrifana



auch hier stehen sie überall



wir geben die Suche nach einem Platz auf



Rückkehr nach Aljezur



diese Dorade lassen wir uns schmecken



ein paar Schritte durch Aljezur


 



was in den Himmel wachsen will, muss durch jede Decke



an dieser Ecke hatte früher ein ruinöses Haus gestanden, das zwangsabgerissen wurde



da hinter den Bäumen ist unser Nachtplatz


 
 unsere Tagesroute ca. 20km

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