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Samstag, 29. Februar 2020



kurz hinter Aljezur füllen wir unsere Wasservorräte auf an der Quelle Sta. Susana

Heute wollen wir Aljezur verlassen. Genug Wohnmobile haben wir ja nun gen Norden fahren gesehen; da dürfte ja nun Platz sein für uns in der Algarve. Bevor wir losfahren, geht Annette schnell noch zum Intermarché, eine Dorade kaufen. Die sind derzeit im Angebot, Kilopreis 10 EUR. Der Intermarché macht erst um 8:30 Uhr auf, also muss sie noch ein paar Minuten warten. Die Frau am Fischstand hat dann alle Zeit der Welt; sie legt erstmal die Auslagen mit Eis aus, dann mit Silberfolie, dann mit Fisch. Sie schnattert mit der Kundschaft und trällert vor sich hin. Sie wird wohl eine Brasilianerin sein, weil sie ganz dunkelhäutig ist. Annette denkt sich, die macht es richtig, ist immer fröhlich und wird hundert Jahre alt. Eine einzige Dorade liegt noch aus, aber vielleicht wird der Fisch ja erst noch ausgelegt? Nach etwa zehn Minuten kehrt Annette zum Fischstand zurück: Die einzige Dorade liegt noch da. Uma dorada, se faz favor. Die Fischfrau nimmt die Dorade und nimmt auch das Preisschild weg. Angebot der Woche ausverkauft. Dann fahren wir los. Ein paar Kilometer hinter Aljezur gibt es diese Wasserquelle Sta. Susana an einem Picknickplatz, da halten wir und füllen drei Gallonen und schütten drei Gießkannen Wasser in den Tank. Weiter geht es, während der Himmel immer trauriger aussieht. Vorbei geht es an Bordeira und dann kommt auch schon Carrapateira, wo wir rechts abbiegen nach Praia da Bordeira. Erstaunt sind wir, wie wenige Wohnmobile auf dem Platz stehen. Jetzt zur Zeit sind ganz viele Spanier hier, als hätten sie vielleicht Ferien? Wir bereiten das Essen zu und der Trick mit der Dorade in der Bordküche besteht darin, erstens einen Deckel auf die Pfanne zu tun und zweitens die Pfanne samt Deckel nach sechs Minuten oder so nach draußen zu nehmen und den Fisch draußen umzudrehen in der Pfanne. Dann spritzt der nicht die ganze Küche voll. Die offene Schiebetür ist natürlich auch hilfreich. Noch während des Essens fängt es zu nieseln an. Der Niesel ist anfangs noch ganz fein, artet aber später in Regen aus. Na ja, das wird wohl heute nichts mehr mit dem Wetter. Wir parken noch einmal um und stehen nun ganz außen und in der Ecke zur Lagune hin. Gar nicht übel.



an diesem Korkbaum rechts ab in Richtung Sagres



das Dorf Bordeira kommt in Sicht



diese Pinie muss auch jedesmal mit aufs Foto



wir erreichen Carrapateira



so wenige stehen auf dem Parkplatz von Praia da Bordeira



es regnet den lieben langen Nachmittag lang


 
 unsere Tagesroute ca. 19km

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