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Mittwoch, 27. Februar 2019



vorbei geht es an der Wismarer Bucht

Immer hatte es geheißen, Mittwoch sei der beste Tag der Woche. Dann können wir ja heute mal nach Boltenhagen fahren. Gerade um die Ecke ist Boltenhagen für uns ja nicht, und so fahren wir schon gegen halb elf los. Erstmal in Richtung Wismar und dann an der Wismarer Bucht vorbei und schwupp, nach langsamer Fahrt unter extremer Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit, denn überall im Land stehen die Blitzer, manchmal zählen sie im Radio 22 Radarfallen auf, erreichen wir gegen halb eins das Ostseebad Boltenhagen. Als erstes zieht es uns an den Strand und zur Seebrücke. Weiter westlich beginnt die Steilküste. Der erste Eindruck von Boltenhagen ist gut, aber es ist auch ein wenig steril hier. An einem der Stände essen wir uns eine Bratwurst und bummeln durch den Ort. Im Sommer ist bestimmt viel los hier, aber uns wäre es vielleicht ein wenig langweilig hier. Andererseits reißt der Strand alles raus. Nach einer Stunde sind wir zurück am Auto und wollen mal zur Steilküste fahren, aber keine Straße führt dorthin. Egal, kehren wir eben um. Wir wollen noch auf die Insel Poel, weil die ja ganz in der Nähe ist.



Ankunft am Strand von Boltenhagen



da hinten beginnt die Steilküste



endlich in frühlingshafter Kleidung


 



ein erster Eindruck von Boltenhagen


 


 



Boltenhagen



Ohne Helm kannst du aber nicht fahren.



noch ein Blick auf die Kirche von Boltenhagen



wir wollen noch zur Steilküste


 



Durchfahrt durch Wismar

Die Durchfahrt durch Wismar ist ganz schön; wir kommen auch am Westhafen vorbei, wo es ja den Wohnmobilstellplatz gibt, von dem man uns schon vorgeschwärmt hat. Die Insel Poel ist nun ausgeschildert, aber wann kommt die Insel denn endlich? Wir wundern uns, bis wir den Ort Kirchdorf erreichen. Kirchdorf ist schon auf Poel, sagt Annette, das ist der Hauptort auf der Insel. Komisch, hätte denn keine Brücke oder so kommen müssen? Poel ist eine Insel, keine Halbinsel. Egal, wir parken im kleinen Hafen von Kirchdorf, und die Fahrt hierher hat sich gelohnt. Boote dümpeln im Wasser und man werkelt an diesem und jenem Boot. Wir drehen eine kleine Runde durch den Ort und gehen auch zur Inselkirche, die aber geschlossen ist. Von dort aus führen ein paar Stufen hinauf auf einen Hügel, von dem aus man den besten Blick auf den Hafen hat. Niedlich hier oben. Ansonsten passiert in Sachen Tourismus wohl nicht allzu viel auf der Insel Poel im Gegensatz zu den anderen Orten an der Ostsee. Komisch auch, dass man sagt: Ostseebad Insel Poel, als wäre die gesamte Insel ein Ostseebad. Na ja, am Ende ist Warnemünde ja doch am schönsten. Und so wie in diesem Märchen, bei dem man bei jedem Blick in den Spiegel zu hören bekommt, dass Schneewittchen ja doch die schönste ist, so müssen sich alle Ostseebäder anhören, dass Warnemünde das schönste ist, ätsch bätsch. Nur gut, dass wir dafür nicht immer so weit fahren müssen. Auf der heimfahrt kaufen wir noch etwas ein fürs Abendessen und sind gegen 17 Uhr zurück.



links von uns ist der Hafen



wir erreichen die Insel Poel



im kleinen Hafen von Kirchdorf auf Poel



von hier oben hat man den besten Blick



die Inselkirche ist geschlossen



so sieht es aus, wenn man die Insel verlässt - man merkt es kaum



ein letzter Blick zurück



vorbei geht es an altem Baumbestand

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