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Dienstag, 19. Februar 2019

Jetzt hatten wir uns gerade daran gewöhnt, dass morgens die Sonne in unser Wohnzimmer scheint und abends der Mond, und dann bekommen wir die Sonne heute mal nicht zu Gesicht. Aber es war ja auch so vorhergesagt. Annette hat heute ihren Arzttermin, bei dem sie die Ergebnisse erfährt. Bei zwei Wochen Wartezeit macht man sich alle möglichen Gedanken, aber was soll schon sein? Dann hätte sie ja irgendwelche Symptome bemerken müssen über die Jahre. Um halb zwölf ist der Termin, aber dann sitzt und sitzt sie im Wartezimmer bis fünf vor eins, bis sie die allerletzte Patientin ist vor der Mittagspause, die eigentlich schon um zwölf angefangen hätte. Das kann einem merkwürdig vorkommen, aber dann heißt es, dass die Werte alle gut seien bis auf eine kleine Blutarmut, die aber wohl auf das Blutspenden vier Tage vor dem Test zurückzuführen sein könnte. Alles gut, uff. Keine Nierenschäden. Um halb zwei ist Annette wieder daheim, und keine zwanzig Minuten später fängt es zu regnen an. Gut, dass Herbert nicht schon mit dem Kochen angefangen hatte. Immer wieder kommen kleine Regenschauer herunter. Im Wartezimmer gab es ein tolles Magazin - Lesezeit oder so ähnlich - in dem aktuelle Bücher vorgestellt werden. Eines davon war "Das Haus der Regierung" von Juri Slezkine, genau das, wofür sich Annette interessiert. Ein dicker Wälzer von 1.300 Seiten. Genau das richtige als Lektüre für den Sommerurlaub. Irgendein besonderes Buch nimmt sie ja immer mit in den Urlaub, vielleicht ja dieses.

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