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Montag, 19. Februar 2018



wir verlassen Foz do Arelho

Heute verlassen wir den Stellplatz von Foz do Arelho, und da werden alle Nachbarn froh sein, wenn sie unsere ständigen Huster nicht mehr hören müssen. Vielleicht hätten wir uns auch trennen sollen, als die Erkältung bei Annette anfing. Der Herbert hätte ins Hotel gehen sollen, bis alles überstanden ist. Am Vormittag erreicht uns noch eine Nachricht von unserem Freund Ulli, der ja auch schon seit Monaten auf der Iberischen ist, seit Wochen in Portugal. Er schreibt, dass er nördlich von Lissabon ist und ob wir uns nicht nach fast zehn Jahren einmal treffen könnten? Er ist einer unserer treuesten Leser, und über die Jahre haben wir uns recht gut mit ihm angefreundet. Er war es auch, dem wir damals, während der vielen Jahre vor Gericht immer die Gerichtsschreiben, die Schreiben der Gegenpartei, das Gerichtsurteil des OLG München usw. zugeschickt hatten, um mal die Ansicht und Meinung eines Außenstehenden zu haben. Unsere eigene Familie war uns da nämlich keine so große Unterstützung. Jetzt schreiben wir ihm, dass wir ganz schön malade sind, dass wir noch drei Tage zur Genesung brauchen und uns vielleicht am Donnerstag hier auf dem Stellplatz treffen könnten. (Wir haben ihn in früheren Jahren so oft abgewimmelt, das können wir jetzt nicht immer weiter so betreiben.) Gegen 15 Uhr fahren wir los nach Caldas da Rainha, 8km entfernt, zum Einkaufen. Unsere Vorräte sind total abgebrannt, obwohl wir während des Krankseins kaum gegessen haben. Anschließend fahren wir nach São Martinho do Porto. Dem Herbert geht es gar nicht gut nach der Fahrt. Gas haben wir übrigens auch wieder getankt nach genau drei Wochen. 33 Liter. In letzter Zeit hatten wir allenfalls morgens mal durchheizen müssen, ansonsten blieb die Heizung fast immer aus. Die Nacht wird wieder laut bei uns an Bord, da sind wir froh, dass uns keiner hört. Diesmal sind wir die einzigen hier über Nacht.



Durchfahrt durch Salir do Porto - da hinten ist schon São Martinho do Porto

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