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Samstag, 03. Februar 2018



morgens um 7:10 Uhr auf dem Stellplatz von Bragança

Jetzt haben wir es uns angewöhnt, immer den keinen Vorhang zuzuziehen, der unseren Schlafbereich vom Wohnbereich trennt. Glaubt man ja nicht, wie das unsere Körperwärme konstant hält da hinten im Bett. Es sind auch wieder nur 5°C an Bord. Und gestern spät abends waren wir hier mit insgesamt sechs Wohnmobilen hier auf dem Stellplatz von Bragança. Heute also wollen wir die Stadt verlassen. Es war schön in Bragança; man steht auch sehr hübsch auf dem Stellplatz. In der Stadt haben wir gut 85 EUR ausgegeben, plus Vodafone 15 EUR, plus Gastanken 27 EUR. Lohnt sich für die Städte, wenn sie Wohnmobilplätze bauen. Es ist dann so gegen 10 Uhr, als wir auf die IP-4 gehen, die fast ganz leer ist heute am Samstag. Aber vielleicht ist hier generell wenig Betrieb auf den Straßen. Als Zwischenstop haben wir uns den Ort Mirandela ausgesucht, der genau auf der Route liegt, aber schauen wir erstmal, wie das Wetter wird. Wir gehen nahtlos von der IP-4 auf die Autobahn, die A-4, über, die hier aber nichts kostet, auch nicht per Funk, wie sie es seit einigen Jahren in Portugal haben für Schnellstraßen, die bis dato kostenfrei waren.



Vorsicht Eis



es fährt sich sehr gut auf der Autobahn

Die Landschaft ist hügelig und beschaulich; hier und da steht mal ein Haus. Wir biegen ab nach Mirandela, aber der Ort ist so nichts auf den ersten Blick. Und vielleicht wollen wir bei 4°C Außentemperatur auch nicht aussteigen. Kehren wir also zurück auf die Autobahn in Richtung Vila Real. Entgegen dem Wetterbericht reißt der Himmel immer wieder auf und kommt die Sonne zum Vorschein. Und das, obwohl sie doch für heute null Stunden Sonne vorhergesagt hatten. Na ja. Und wie heißt es immer so schön: Die Sonne ist immer da - sie ist nur verdeckt. Es wird eine hübsche Fahrt, und bald schon geht es vorbei am Douro-Tal; überall Weinberge. Als Übernachtung, und weil es morgen angeblich ganz übel aussehen soll, was das Wetter angeht, haben wir uns den Stellplatz in Peso da Régua ausgesucht, weil es direkt auf unserer Route liegt, weil sie dort Strom haben, und im Winter braucht man doch öfter mal Strom für die Bordbatterien und für unsere Gerätschaften. Ganz so schafft es die Sonne halt nicht, weil sie im Winter zu niedrig steht. Wir rechnen damit, dass in Régua jede Menge Wohnmobile stehen, weil es ein netter Platz am Río Douro ist und weil es da Strom gibt, und alles für nur 3 EUR, aber es stehen nur 3 Wohnmobile da, Portugiesen und Finnen. Hach, es ist schön, dass sich in Portugal immer ganz Europa trifft. Die Sonne ist da, aber warm ist es nicht. Wir stellen uns so, dass wir durch die Frontscheibe zum Douro schauen.



wir erreichen Mirandela



immer schöner wird die Landschaft


 



wir sind im Douro-Tal



Ankunft in Peso da Régua



auf dem Stellplatz in Régua, mit Blick auf den Douro



unsere Tagesroute ca. 150km

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