d02.jpgd04.jpgd07.jpgd19.jpgd01.jpgd10.jpgd11.jpgd06.jpgd18.jpgd08.jpgd14.jpgd13.jpgd21.jpg

Dienstag, 06. Februar 2018



die Fahrt entlang der Portweinstraße beginnt

Hatten wir eigentlich schon mal einen Tag Regen, seit wir in Portugal eingereist sind? Wir können uns nicht entsinnen. Heute ist herrlichstes Reisewetter, obschon über Nacht wieder überall Rauhreif gekommen ist. Beim Frühstück sitzen wir in schönstem Sonnenschein, wenn auch hinter der Scheibe. Gegen halb zwölf fahren wir dann los, und zwar überqueren wir den Douro und fahren auf der anderen Seite, die wohl eine Nebenstraße ist, am Douro entlang. Diese Straße sieht auf der Karte nicht ganz so kringelig aus, und außerdem haben wir den Douro dann auf der rechten - also der richtigen - Seite, was das Fotomachen während der Fahrt angeht. Zwei Schilder begrüßen uns: Rota do Românico, und Rota do Vinho do Porto. Es beginnt eine schöne Fahrt. Fast alle Stellen am Hang sind erschlossen mit Weinstöcken, es steht hier und da auch mal ein Haus am Abhang. Die Straße windet sich endlos, es gibt kaum gerade Strecken. Unten ist der Douro, auch wenn wir ihn nicht immer sehen können.



schöne Ausblicke überall


 



jedes Stück Land ist erschlossen

Es geht durch ein paar kleine Ortschaften, die alle mit der Weinherstellung zu tun haben. Was für eine Landschaft, und alles von Menschenhand gemacht. Das Douro-Tal hier gehört natürlich zur UNESCO. Wir kurven also dahin, anfangs ist es auch sehr schön, aber irgendwann hat man genug Kurven gesehen und gehabt, und irgendwann will man nur noch, dass es aufhört. Zumal die Weingegend irgendwann aufhört, der Douro immer breiter wird und eigentlich wie überall aussieht. Wir überqueren den Douro irgendwann, aber drüben ist die Straße genauso kurvenreich. Die Fahrt zieht sich endlos hin. Als heutiges Ziel haben wir uns einen Ort an der Ria de Aveiro ausgesucht, eine Art Lagune oder See, südlich von Porto. Aber erstmal hinkommen. Nach einer kleinen Irrfahrt, für die wir auch das Navi einschalten, gelangen wir auf die A29, biegen nach wenigen Kilometern ab nach Ovar und nähern uns dem Zielort Pardilho, wo es einen Stellplatz direkt am Wasser gibt. Den gibt es auch, aber der gefällt uns nicht. Es ist so halb drei, als wir beschließen, auch noch die paar Kilometer - 9km - bis nach Estarreja zu fahren. Dort angekommen, ist der Stellplatz (mit Strom) gesperrt und alles ist vorbereitet für den Carnaval de Estarreja. Stellen wir uns also woanders hin, wir kommen auch gut unter mit Blick auf einen Teich. Wir tun auch noch ein paar Schritte durch Estarreja und sehen, dass die Stadt voll im Karnevalrausch ist. Überall Tribünen und Absperrungen und Paradewege. Das kann ja was werden nächste Woche, wenn Karneval ist.


 


 


 



Durchfahrt durch Rio Mau



wir erreichen Pedralhó



Ankunft am Stellplatz, aber hier bleiben wir nicht



Ankunft in Estarreja



unsere Tagesroute ca. 152km

back       |      next