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Donnerstag, 15. Februar 2018



das ist der Blick aus unserem Fenster

Die letzten beiden Tage sahen im Grunde gleich aus. Geprägt von der Krankheit. Die meiste Zeit hat Annette im Bett verbracht, aber sie wollte heute Vormittag unbedingt wieder in den Supermercado, Hustenbonbons kaufen, damit sie nicht dem Herbert die zuckerfreien Hustenbonbons wegfrisst. Denn wenn einer von uns krank ist, kann man die Uhr danach stellen, bis der andere sich angesteckt hat. Hustenbonbons, Eier, Orangen, Semmeln. Sie wankt die Straße zum Supermarkt hinauf, und als sie den Laden betritt, hat sie alles vergessen. Die Eier vergisst sie dann wirklich, und mit dem Saft der ersten Orangenscheibe verbrennt sie sich am Nachmittag gewaltig den Schlund. Im Gegensatz zu gestern hält sie es heute gut im Bett aus, aber was für eine Qual. Wenn man so liegt, laufen einem die Tränen direkt in die Ohren, aber man kann auch nicht ständig wischen, man hat ja schon genug zu tun mit der Rotznase. Und Halsbonbons sind extrem abführend, egal ob jetzt mit oder ohne Zucker. Es ist ein Kreuz, wenn man krank ist, und doch findet Annette, dass es heute Abend eine leichte Besserung gibt. Sie macht auch nicht mehr solchen Krach.



da hinten stehen zwei dicke Phoenixe

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