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Dienstag, 13. Februar 2018



Durchfahrt durch Salir do Porto

Was für eine üble Nacht. Annette hat sich was eingefangen; gestern ging es ihr schon nicht so gut, und jetzt hat sie die ganze Nacht gehustet und Krach gemacht. Dafür zeigt sich der Himmel heute besser als vorhergesagt. Das ist gut für die kurze Fahrt, die wir machen bis zum Nachbarort Foz do Arelho. Schön die Küste entlang und dann von oben herein in den Ort. Auf der einen Seite der Atlantik - auf der anderen die Lagune, und wir erinnern uns noch, wie sie damals tage- und wochenlang die Lagune angelegt und dafür mit mehreren Baggern den Sand ausgehoben hatten. Der Stellplatz in Foz do Arelho hat sich über die Jahre immer mehr verändert; alte Baracken wurden abgerissen und es wurde immer mehr aufgeräumt. Es ist erst knapp halb elf, also halb zehn, als wir ankommen. Wir fahren erstmal am Platz vorbei und schauen, wie voll es ist. Hilfe, wie voll ist es denn hier? Die Wohnmobile stehen in Zweierreihen, weiter hinten sieht es übersichtlicher aus. An der Rezeption ist noch niemand, also fahren wir durch. Ganz hinten am Platz können wir sogar in erster Reihe zur Lagune stehen. Das tröstet uns über den Massenansturm hinweg, wobei die meisten der Wohnmobilisten hier Portugiesen sind, gefolgt von Franzosen.



es geht an der Küste entlang


 



die paar Kilometer zeigen ein tolles Ambiente



wir erreichen Foz do Arelho


 



Ankunft auf dem Stellplatz von Foz do Arelho

Annette geht dann mal zur Rezeption und schaut, ob der WIFI-Code vielleicht angeschrieben steht. Die Rezeption ist jetzt offen, und so kann sich gleich noch die Anmeldung machen. Die Nacht kostet 4 EUR, und es gibt auch Strom für 2 EUR, den aber nur auf dem vorderen der zwei ziemlich großen Plätze. Ob denn da auch noch eine Steckdose frei sei, fragt Annette. Doch doch, das sei kein Problem. Wir bleiben aber erstmal auf dem hinteren Platz ohne Strom. Auf dem Rückweg kommt Annette mit unserer Nachbarin (Main-Taunus-Kreis) ins Gespräch. Eine Alleinreisende mit großem Hund, der vor zwei Wochen in Spanien auf einem Campingplatz von einem Kampfhund ins Bein gebissen wurde. Armes Hundi. Schon zweimal beim Tierarzt gewesen, und jetzt hinkt Hundi ein wenig durch die Fehlhaltung. Er ist ziemlich groß, vielleicht ein Golden Retriever oder Bernhardiner, im kleinen Kastenwagen, kleiner als unserer. Die Frau will heute weiterziehen; Annette empfiehlt ihr Óbidos. Die Frau sagt, dass der Platz zur Zeit eher noch leer ist, sie kennt ihn ansonsten viel voller als heute. Oh Gott, oh Gott. 



zuerst stehen wir auf der Fläche ohne Strom

Mit dem Husten geht es eigentlich schon wieder besser, und doch will Annette heute etwas weiches essen bzw. schlucken. Am besten einen Reistopf mit Gemüse. Dafür fehlt uns nur Paprika an Bord, alles andere hätten wir. Also geht Annette mal los zum kleinen Supermercado. Wie freundlich man in den kleinen Läden immer bedient wird. Am frühen Nachmittag sieht Herbert, dass ein Platz vorne bei den Stromleuten frei ist. Also ziehen wir kurzerhand um und hängen uns ans Stromnetz. Nochmal zwei Euros gezahlt und gut. Dann die Enttäuschung: Jetzt haben wir Strom und können damit aasen, haben aber keinen Fernsehempfang. Letztens hatten wir mal kein ZDF, dann in São Martinho do Porto mal fast alles, aber als wir den La Strada umgeparkt hatten, damit wir in dessen Windschatten sitzen konnten (Glühwein), hatten wir in dieser Position abends überhaupt keinen Empfang. Also wieder im rechten Winkel zurück in die alte Position und bums, wieder alles da außer ZDF. Jetzt also gar nichts, schade. Aber es gibt schlimmeres, zum Beispiel einen Rückfall bei der Erkältung.



so voll ist es auf der Fläche mit Strom



als spät abends unser Nachbar wegfährt, müssen wir gleich noch ein Foto machen



Nacht wird es in Foz do Arelho



unsere Tagesroute ca. 7km

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