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Montag, 03. Dezember 2018



willkommen auf dem größten Weihnachtsmarkt im Norden

Es schüttet immer noch aus Eimern am Morgen, aber irgendwann wird es draußen freundlich und hört der Regen auf. Steht unserem Besuch auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt also nichts mehr im Wege. Gegen 16 Uhr fahren wir los und finden zu dieser Uhrzeit auch noch recht leicht einen Parkplatz unten am Stadthafen. Donnerwetter, der Diesel kostet wieder nur 1,22 EUR/L. Unten am Stadthafen, aber auf der anderen Seite der Strandstraße, haben sie viele Fahrgeschäfte aufgebaut, was wir unpassend finden für einen Weihnachtsmarkt. Das alles hatten wir letztes Jahr schon im Fernsehen gesehen. Aber wem es gefällt? Der Weihnachtsmarkt ist ja bereits seit einer Woche geöffnet, aber es wäre uns nicht eingefallen, vor dem 1. Advent herzukommen. Sonst fangen sie irgendwann schon im September an, so wie die Lebkuchen in den Supermarktregalen. So, wir kraxeln hinauf zur Langen Straße und von da aus zum Kröpeliner Tor. Die Glühweinhütte gefällt uns gut, und überhaupt geht es hier am Kröpeliner Tor recht besinnlich zu. Herbert genehmigt sich eine Schokobanane. Der Rostocker Weihnachtsmarkt ist ja seit Jahren der größte im Norden; er erstreckt sich auf 3,3km. Das bedeutet, wenn man am Anfang einen Glühwein trinkt und dann losmarschiert, ist man am Ende schon wieder nüchtern . . Wir biegen auch ab zum historischen Weihnachtsmarkt im Klostergarten des Klosters zum Heiligen Kreuz. Es ist etwas zu schummrig hier, und die Kopfsteinpflaster kneten unsere Füße durch, sodass wir ganz warme Füße bekommen. Aber sowieso ist es nicht kalt bei 13°C heute.



unten am Stadthafen



die Glühweinhütte am Kröpeliner Tor gefällt uns gut



hier am Kröpeliner Tor sind keine Karussells - hier geht es besinnlich zu



erstmal eine Schokobanane



ein Abstecher auf den historischen Weihnachtsmarkt im Klostergarten (im Hintergrund die Stadtmauer)



rostiges Werkzeug zu Weihnachten



hier der finnische Stand



die Glühweinpyramide

An der Glühweinpyramide kaufen wir uns zwei Glühwein: ein Johannesfeuer und ein Glühkirsch. Beide haben einen Geschmackspreis gewonnen. Nebenan ist ein Karussell und sie spielen diesen dämlichen Schlagerschrott, den man eh schon immer im Fernsehen hört. Nirgends hören wir heute Weihnachtsmusik. Die Stände selbst sind meist sehr schön, aber es sind zu viele und es wird nicht so richtig besinnlich. Alles zu kommerziell. Der Stand mit den Werkzeugen aus Schokolade und der Stand aus Finnland gefallen uns gut. Es kommen ja auch immer jede Menge Skandinavier hierher, aber wohl hauptsächlich am Wochenende. Hier und da hören wir aber nordische Sprachen. Wir laufen die Kröpeliner Straße, die Fußgängerzone, entlang bis zum Neuen Markt, wo die größte Pyramide der Welt aufgebaut ist. Sie ist wirklich schön und dreht sich ganz langsam. So, jetzt noch eine Tüte gebrannter Mandeln - mit weniger Zucker - und dann kehren wir zurück zum Universitätsplatz, wo wir noch eine Bauernpfanne essen. Am Uniplatz war es früher immer besonders weihnachtlich, wie die Buden um den Brunnen der Lebensfreude angeordnet waren, aber wie gesagt, so richtig besinnlich ist es uns nicht. Wir laufen durch die Breite Straße, wollen eigentlich die Wokrenter Straße hinunter und zurück zum Stadthafen, aber dann stehen noch so viele Buden auf der Langen Straße, dass wir vom Weg abkommen und am Ende noch einmal an den leidigen Fahrgeschäften vorbeigehen. Hilfe, die Musik so laut. Gegen 19 Uhr sind wir am Auto und fahren heim. Freust du dich auf unser Zuhause?, fragt Annette. Oh ja. Wir haben ja keinen langen Heimweg. Übrigens wären wir ja auch mit der Straßenbahn gefahren, aber 8,40 EUR für uns beide hin und zurück war uns dann doch zu teuer.



hier genehmigen wir uns ein Johannesfeuer und einen Glühkirsch


 


 



auf dem Neuen Markt



die größte Pyramide der Welt (im Hintergrund das Rathaus)


 


 



auf der Kröpeliner Straße



jetzt noch die Bauernpfanne

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