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Dienstag, 04. Dezember 2018



es geht gen Osten nach Ribnitz-Damgarten

Wenn die Sonne da ist, dann scheint sie morgens immer voll in unser Wohnzimmer. Das geht ja nach Osten. Das im Schlafzimmer geht nach Süden, und trotzdem ist die neue Wohnung viel heller als die alte, die viel besser ausgerichtet war. Die hatte ja viel mehr und viel größere Fensterfronten, und doch war sie irgendwie immer dunkel. Muss wohl auch an der dunklen Holzdecke gelegen haben. Jetzt also scheint die Sonne voll herein, und Annette hört die Fenster sagen: Annää-hett, du musst uns mal p-u-u-tzen. -- Ja-haa, weiß ich, aber ich bin doch immer so fa-haul . . . Heute wollen wir mal nach Ribnitz-Damgarten fahren. Die Sonne lacht, aber es ist erstaunlich kalt draußen bei nur 7°C. Wir kommen wie immer gut durch die Stadt und gondeln dann die B105 entlang bis Ribnitz. Dort durchfahren wir erstmal die Geschäftsstraße, vorbei am Rostocker Tor, und parken anschließend im kleinen Hafen am Bodden. Ribnitz ist eine beschauliche Kleinstadt. Puh, was für ein scharfer und kalter Wind hier geht. Annette sagt zwar immer: das bissel Wind kann ein echtes Küstenmädel nicht umpusten, aber es ist verdammt kalt heute. Kein Vergleich zu gestern. Vom Starkwind lassen wir uns vorbeischieben an der Elfriede, einem Fischverkaufsboot in der 6. Generation. Auf einer Tafel lesen wir, dass die Elfriede im Dezember 2016 abgebrannt ist. Waren  bestimmt die Weihnachtskerzen. Nein, also hier unten am Bodden ist es uns zu windig; wir gehen hinauf zur Stadt und dem Marktplatz. Wir laufen auch mal zum Bernsteinmuseum, das in herrlich altem Gemäuer residiert. Aber 8,50 EUR p.P. Eintritt ist uns zuviel. Wir werfen noch einen Blick in die Kirche am Marktplatz, die angenehm einfach ist. Hier ist man ja bloß evangelisch; hier ist nicht alles so goldprotzig. Die vielen kleinen Geschäfte überall gefallen uns und erinnern uns an Neustrelitz. Ribnitz-Damgarten ist ja das Sprungbrett zum Darss hin, aber es ist uns entschieden zu windig, um heute noch an die Ostsee zu wollen. Wir kehren zurück nach Rostock, fahren noch zum IKEA und kaufen dort zwei Spiegel. Wir hatten ja schon mal einen gekauft, den aber wieder zurückgegeben. Jetzt also zwei neue Anläufe. Am Ausgang essen wir uns auch wieder einen Hotdog. Daheim sehen wir abends, dass die Telekom-Aktien immer weiter steigen. Seit Wochen kennen sie nur eine Richtung: Durch die Decke. Heute um weitere 5 Cents. Das sind schon wieder 250 EUR, sagt Annette, mehr als die Spiegel gekostet haben. Heute tun wir nichts mehr. Wir gehen nur noch schnell zur Bäckerei für ein Brot.



Ankunft in Ribnitz mit Blick auf das Rostocker Tor



wir sind unten im Hafen am Bodden



ganz schön windig heute



die Elfriede verkauft nur den eigenen Fang



direkt vom Kutter wird verkauft



altes Gemäuer gibt ein schönes Ambiente ab



alle Wege führen hinunter zum Bodden



am Marktplatz von Ribnitz



diese schöne Brunnenlandschaft haben sie hier am Markt



in dieser Kirche können wir uns kurz aufwärmen



alles ist eher schlicht gehalten, nicht so protzig



wir verlassen Ribnitz



wieder geht es vorbei am Rostocker Tor

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