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Freitag, 08. Dezember 2017



kaum, dass Annette zurück ist, kommen Regen und Schneeregen

Für heute sind ja wieder Schneestürme vorhergesagt. Das wäre schade, denn heute findet die Nacht der tausend Lichter statt in Dahn, in der die Geschäfte bis Mitternacht geöffnet haben und ihre Räumlichkeiten ausschließlich mit natürlichen Lichtquellen ausleuchten werden. Steht alles im örtlichen Käseblatt, das Herbert beim Frühstück vorliest. Und das es kein weiterer Weihnachtsmarkt ist, sondern lediglich eine schöne Idee, die hektische Vorweihnachtszeit ein wenig zu entschleunigen und gemütlicher zu gestalten. (So, jetzt genug abgeschrieben.) Na, noch ist ja kein Schnee in Sicht. Während wir beim Frühstück sitzen, geht das Telefon für eine Zehntelsekunde los, eigentlich hören wir es fast gar nicht; wir sehen nur, wie das Display aufleuchtet. Viel später entdecken wir auf unserem Telefon einen Anruf mit der Vorwahl +353. Das ist Irland, das ist dieser Trick aus dem Fernsehen. Die Hoffnung, dass die Angerufenen zurückrufen und ihnen dabei Kosten entstehen. Na, so deppert sind wir nicht. Für heute Mittag haben wir Rindergulasch, aber wir haben keine Lust auf Blaukraut dazu. Und so marschiert Annette mal wieder zum Wasgau, wo sie eine Dose Bohnen kauft. Sie geht immer gern zu Fuß. Keine zwanzig Minuten, nachdem sie zurück ist, setzt der Regen ein, später ein Schneeregenmix. Es wütet auch wieder ein Sturm und es wird richtig hässlich draußen. Das mit den tausend Lichtern in Dahn werden wir wohl vergessen können, denn wir wollen ja nicht bei Sturm und Schneeregen durch die Gassen wandeln, das wäre ja nicht gerade heimelig. Machen wir es uns also daheim gemütlich. Später liegt wieder Schnee auf den Straßen und glitzert im Licht der Laternen.

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