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Montag, 04. Dezember 2017



ein Blick aus dem Schlafzimmer morgens um halb sieben

Ganz hell war die Nacht. Der viele Schnee und der Vollmond taten wohl ihr bestes. Morgens um halb sieben ist das Licht in der Küche ganz mystisch, also ohne Deckenlicht. Jetzt ist der Winter also da. Komisch, Freunde, die jetzt in Spanien sind, und welche in Portugal schreiben uns, dass sie viel Regen haben, aber auf der Wetterkarte in der Tagesschau sieht die gesamte iberische Halbinsel immer gut aus. Wir sind immer noch hin- und hergerissen, ob und wann wir fahren sollen. Heute richten wir uns erstmal auf einen gemütlichen Tag daheim ein. Wir schauen auch immer viel die Nachrichten. Gestern ritt man immerzu darauf herum, dass die Merkel weg muss. Schauen wir mal, ob sich das wieder so ausartet und die gesamten Medien sich jetzt darauf stürzen. So wie damals mit dem Bundespräsidenten Wulff, den die gesamte Medienwelt völlig zerlegt hatte wegen Kleinigkeiten, die niemandem von uns geschadet hatten. Annette hatte damals immer gesagt, der musste nicht nur die Hosen runterlassen, nein, der sollte auch noch seinen Schwanz herzeigen. Seit Wulff und wie man damals mit ihm umging haben wir ein gestörtes Verhältnis zu den Medien. Heute Abend stellen wir die neue Musikanlage ins Bad, während wir in die Badewanne gehen. Unsere Nachbarn sind verreist und der unter uns ist wochentags eh nie da. Wir können also tun und lassen, was wir wollen. Annette sagt dann immer zum Herbert: Und vor allem ICH kann mit DIR alles machen, was ich will. Wir gehen heute relativ früh zu Bett, eigentlich schon gleich nachdem die Pomelo aufgegessen ist. Der Schnee ist ja noch da, und der Vollmond auch.


 



sie hat das Album "Ladies & Gentlemen" von George Michael aufgelegt

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