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Freitag, 31. August 2018



die Katze pirscht sich an die Möwe

Am Morgen erreicht uns Post von einem Anwalt aus Pirmasens und wir glauben, wir lesen nicht richtig: Grund sind Rückstände bei der monatlichen Betriebskostenvorauszahlung. Wir hätten seit Januar 2018 monatlich 180 EUR zu zahlen gehabt, zahlten aber nur 174 EUR. (Das ist alles so lächerlich und die Gesamtforderung bezieht sich auf 48 EUR.) Wir hatten der Hausverwaltung dazu im Juni folgendes geschrieben: "... nachdem sich für das Jahr 2016 ein Guthaben von ca. 600 EUR ergeben hat und für 2017 immerhin noch ca. 170 EUR, haben wir Ihre Erhöhung um monatlich 6 EUR als Missverständnis angesehen. Wir sind nicht bereit, die monatlichen Vorauszahlungen noch weiter zu erhöhen, wenn sich aufs Jahr gesehen immer solche Guthaben ansammeln." (Nach den 600 EUR Guthaben aus 2016 wurden die Vorauszahlungen von 203 EUR auf 174 EUR heruntergesetzt, und im Folgejahr waren es immerhin noch 170 EUR Guthaben.) Die Hausverwaltung hat 170 EUR Guthaben aus 2017, ist nicht in der Lage, die vermeintlichen Schulden von 48 EUR gegenzurechnen und rennt zum Anwalt für so eine Lappalie? Für eine fiktive Zahl? Wir schreiben dem Anwalt diese Gründe, unser Schreiben vom Juni usw. Seine Kostenrechnung werden wir natürlich nicht begleichen, schreiben wir ihm, denn das alles ist nur der schlampigen Arbeit der Hausverwaltung zu schulden. (Was wir vor allem nicht fassen können, ist dass sich ein Anwalt überhaupt mit so einer geringfügigen Sache befasst. Haben Anwälte das wirklich nötig, jeden Klienten zu bedienen und sich so zu prostituieren?) Annette ist schon wieder so genervt von so viel Blödheit, auf die sie ja im allgemeinen immer recht allergisch reagiert. Der Morgen ist für sie gelaufen. Einzige Freude ist das Füttern der Möwen hier am Platz und die Katze, die sich an die Jungmöwe heranpirscht. Und ein Lebenszeichen von den beiden Frankfurtern, die im Mai unsere Nachbarn in Ferragudo in Portugal waren.



jetzt aber schnell weg

Trotz alledem kommt die Sonne und lockt uns nach draußen. Wir hatten uns gestern noch anders entschieden, was das Parkett angeht. Was die Farbe angeht. Jetzt fahren wir zum Parkettstudio Warnemünde, finden die Farbe, die wir gestern im anderen Studio gesehen hatten. Nun sind wir zufrieden, nun kann es losgehen mit dem Fußboden. Sobald der Fußboden liegt, können wir auch einziehen. Die Küche und das Bad können wir auch herrichten, wenn wir schon drinnen wohnen, denn ein Handwerker fürs Bad ist eh nicht so schnell zu bekommen. (Ist ja nicht so, dass man das alte Bad nicht benutzen kann.) Wir fahren nun anschließend nach Schutow (Stadtteil von Rostock, wo sich viel Gewerbe angesiedelt hat), und schauen uns um bei "Möbel Wikinger", dem skandinavischen Massivholzmöbelspezialisten. Sind ganz schöne Sachen da, nicht so ein billiger Kram wir anderswo. Für das Sofa und den Sessel könnten wir uns direkt entscheiden, machen wir aber nicht. Auch das Möbel, auf das wir den Fernseher stellen könnten, gefällt uns gut. Wir wollen es ja maritim. Anschließend fahren wir wieder zu Möbel Höffner, wollen das Schlafzimmer von gestern bestellen, bekommen dann aber kalte Füße, was die Maße angeht. Aus dem Grundriss erschließt sich die Raumhöhe ja nicht, und wir wissen nicht, wie stark die Dachschräge ist. Der Kaufberater malt uns eine Skizze auf, welche Maße im Raum ausgemessen werden müssen. Diese schicken wir abends dem Mieter. Er soll mal ausmessen. Also heute nix bestellt, nix gekauft.



dieses Teil können wir uns gut als Fernsehmöbel vorstellen



dieses Sofa wird das Rennen wohl machen (in cremeweiß oder gar in dieser Farbe, in taupe)



und so einen Sessel dazu

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