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Mittwoch, 29. August 2018



jetzt noch das letzte Stück auf der A19

So, jetzt noch das letzte Stück nach Rostock über die Autobahn. (Auf Radio Ostseewelle sagen sie, dass letzte Nacht der Geldautomat der Kreissparkasse in Krakow am See gesprengt wurde. Gott oh Gott, da waren wir doch erst gestern.) In Rostock fahren wir dann auch gleich noch bei der Wohnung vorbei, um den Audi abzuholen. Annette zuckelt dann hinterm Herbert hinterher. Der Audi ist ganz schön dreckig geworden von dem Gestrüpp, dass vom Nachbargrundstück zu uns auf den Platz rübergewachsen ist. Auf der Motorhaube liegen kleine Beeren, die wie Vogelbeeren aussehen, aber schwarz sind. Das werden wir alles wegschneiden, sobald wir den Stellplatz für uns haben. Als wir in Warnemünde an der Rohrmannschen Koppel ankommen, wäscht Annette erstmal den ganzen Dreck weg; und morgen soll ja Regen kommen, der tut dann noch den Rest. Heute lacht die Sonne und so wollen wir jetzt erstmal mit den Fahrrädern einkaufen fahren, denn nur weil wir jetzt den Audi haben, müssen wir ja nicht jede Fahrt damit machen. Auf der kurzen Fahrt zum Netto in Elmenhorst gibt es in Diedrichshagen eine kleine Einkaufsmöglichkeit mit Bäckerei und Mittagstisch. Das schauen wir uns jetzt mal an. Ist ganz nett für die Urlauber der Umgebung. Wieder zurück am Platz essen wir zu Mittag und radeln anschließend nach Warnemünde. Ist doch immer wieder schön, sich den Ostseewind um die Nase wehen zu lassen. Am Strand sind auch immer noch genug Leute, und da fällt uns ein, dass sie letztens im Radio gesagt hatten, dass es in dieser Saison schon 32 Ertrunkene an der deutschen Ostseeküste gegeben hat. Oder war es an der mecklenburgischen? Auf jeden Fall doppelt so viele Tote wie im letzten Jahr. War ja auch selten so ein Bombenbadewetter wie heuer.



Peng - Treffer (ein Foto von unserer Straße bei 60km/h aus dem Seitenfenster)



in Diedrichshagen gibt es diesen niedlichen kleinen Landmarkt



alles ist so maritim hier drinnen



Einkauf beim Netto in Elmenhorst



so, Warnemünde hat uns wieder


 


 

Als wir auf die Ostmole gehen, bekommen wir noch ein Spektakel zu sehen. Eine Möwe fliegt auf eine Frau zu - nicht gerade wie im Sturzflug, aber doch irgendwie im Tiefflug - schnappt sich etwas und fliegt mit einer schneeweißen Rolle im Schnabel davon. Das alles kommt einem dann immer wie in Zeitlupe vor. Wir alle schauen der Möwe hinterher; die Frau auch - mit einer leeren Eiswaffel in der Hand. Hat sich die freche Möwe doch ihr Eis geschnappt. Die Frau wirft die leere Eiswaffel auf den Boden und zack, kommt die nächste Möwe und nimmt die Waffel mit. Müssen wir ja noch froh sein, dass uns die Möwen zum Dank nicht auch noch auf den Kopf gekackt haben. Diesmal gehen wir auch bis ganz ans Ende der Ostmole. Drei Fähren kommen in dieser Zeit herein. Dann kehren wir zurück zur Promenade und landen in einem tollen Eiscafé - Maximilian's. Das Eis ist sehr gut (sagt Herbert), die Musik auch, und die Kulisse ist grandios. Wir nehmen die Fahrräder und radeln noch zum Passagierkai, wo heute die Viking Sea und die Marella Dicovery festgemacht haben. Die Schiffe liegen mit den Nasen zueinander, was schön aussieht. Anschließend radeln wir noch zum Parkettstudio. Uff, 80 EUR der Quadratmeter fürs Parkett, netto! Und wir dachten, sagt Annette, dass Parkett billiger ist als Fliesen. Dann stellt sich heraus, dass sich der Preis auf das Material einschließlich Verlegen versteht. Aha, das hört sich ja schon erträglicher an. Man habe sogar Termine für Mitte Oktober. Wird ja immer besser. Das Selbstmachen haben wir uns eigentlich auch schon etwas aus dem Kopf geschlagen. Wir erfahren, dass sie das Parkett verkleben würden. Das gäbe dann keine Trittgeräusche und später auch keine Knarzgeräusche. Das Parkett würde absolut plan auf dem Boden liegen. Die Materialdicke ist so, dass man es dreimal abschleifen könnte (was zu unseren Lebzeiten wohl hoffentlich nicht mehr notwendig sein wird). Wir wollen dem Studio morgen mal unseren Grundriss mailen. Man würde zusätzlich noch eine Wohnungsbesichtigung machen Anfang Oktober. Hört sich alles ganz gut an.



auf der Mole gibt es immer etwas zu sehen



welche Anmut


 


 



Warnemünde - und noch viel Badebetrieb



wir sind im Maximilian's (mit Apostroph, leider)



ohne den Passagierkai gesehen zu haben, geht es einfach nicht



unsere Tagesroute ca. 54km

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