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Donnerstag, 10. August 2017



für die Jeepsafari ist es heute das richtige Wetter

Die Windfahne, die den heutigen Wind ankündigen sollte, ist gar nicht mehr auf der Wetterkarte. Na ja, vielleicht ist die ja weggeweht? Wind geht jedenfalls mehr als genug. Trotzdem nehmen wir unsere Strandtücher bei unserem frühmorgendlichen Bade um 6 Uhr mit. Vielleicht berappelt sich ja alles noch. Aber nach dem Einkauf wird alles nur schlimmer, und wir lassen das mal schön sein heute; wir gehen nicht an den Strand. Annette hold die Strandtücher zurück und wir bleiben erstmal daheim. Herbert liegt auf dem Bett und döst und liest (Bombay Ice, von Leslie Forbes) und Annette sitzt vorn, Füße auf dem Tisch (auf dem Badetuch auf dem Tisch), liest und hört Cool FM im Radio. Man glaubt ja nicht, was die im Ausland immer für tolle Radiosender haben. Wie lange hat sie "Sailing Away In The Dark" von Dire Straits nicht mehr gehört? Oder "Crazy Mama" von J.J. Cale? Der Wind kommt durch alle Seitenfenster, und gegen 13 Uhr gehen wir ja auch schon los in den Ort. Diesmal wollen wir im Forum-Komplex oben ins Café, wo es letztens so voll war. Heute ist es so leer, nur ein Tisch besetzt. Wir packen schon mal den Apple aus, den wir hier laden lassen wollen. Man bringt uns eine Karaffe Wasser mit viel Eis, was an der Südküste immer unaufgefordert an den Tisch kommt. Wir bestellen zwei Frappés ohne Zucker und man sagt uns, dass das hoffentlich gelinge, denn sie hätten Stromausfall. Wir sagen ihnen, dass wir unbedingt den Apple laden müssen (we need to recharge our notebook), was aber wohl nicht geht. Wir sagen ihnen, dass wir besser gingen und ein andermal wiederkämen. Man ist uns auch nicht böse, als wir aufstehen und gehen.



diesen Ausblick hätten wir vom Café im Forum-Komplex

Jetzt gehen wir zum Café Livikon, so wie letztens. Hör' mal, da spielt Musik, die haben Strom. Haben sie auch, und wir hängen das Gerät an und machen uns einen schönen Nachmittag hier. Anschließend ziehen wir mal durch die Geschäfte. Alles so dunkel überall. Als Annette mit einem Kleid in die Umkleide geht, sagt man ihr, dass Stromausfall sei und daher alles so dunkel. Sie wolle doch einfach nach draußen kommen und da schauen, wie das Kleid passt. Auf dem Bügel sah es so schön aus, aber jetzt steht ihr das Kleid nicht. Auf den Fotos sieht Annette immer so schlank und langbeinig aus, aber in Wirklichkeit ist sie ganz anders (geht alles über Photoshop, ha ha ha). Herbert findet ein anderes Kleid, macht auch davon ein Foto, aber dann gehen wir erst noch ins andere Geschäft. Da ist auch alles zappenduster bis auf ein paar nackte Glühlampen hier und da. Hat man ja auch nicht alle Tage. Auf dem Rückweg kaufen wir das zweite Kleid, und siehe da, das Kartenlesegerät funktioniert. Das Essengehen lassen wir heute ausfallen, denn wenn der Strom nicht geht, wird das ja auch alles Murks. Haben die Hitze oder der Starkwind fast den ganzen Ort lahmgelegt. Als wir wieder daheim sind, gehen wir ins Wasser und essen dann zu Abend. Eine windige Nacht liegt vor uns, aber wir sollten ja mittlerweile Übung darin haben.



da im Café Livikon findet man uns dann



so sieht ein glücklicher Kretafahrer aus



kaum eine Menschenseele im Wasser



wir sind zurück an unserem Strand

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