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Sonntag, 22. April 2018



sonntags kommen sie alle aus ihren Löchern

Was für eine Nacht, die Nacht auf Samstag: Starkregen und heftigste Blitze und Donner. Den Samstag haben wir an den Regen verloren bis auf zwei Stunden am Nachmittag, die wir noch draußen verbringen konnten. Heute ist es zwar auch nicht gerade sonnig, aber zumindest trocken. Am späten Vormittag gehen wir mal wieder nach Quarteira, laufen die Promenade entlang und bewegen uns ein wenig. Sonntags ist ja doch immer mehr los als wochentags. In den vergangenen Tagen haben wir viel mit den Kaiserslauterern geredet. Er ist ja Pfälzer, was man schon beim allerersten Wort hören kann, und sie ist gebürtige Rumänin, die in 1990, mit vierzig, nach Deutschland kam. Eine interessante und redselige und lebensfrohe Frau. Annette hat ihr so viele Fragen gestellt und sie ausgehorcht, was denn so die Unterschiede und Gemeinsamkeiten innerhalb des Ostblocks waren. Wir in der Ostzone hatten ja den höchsten Lebensstandard innerhalb des Ostblocks, und das war wirklich so. Wir Ossis konnten zumindest innerhalb des Ostblocks reisen, was die Rumänen nicht konnten. Andererseits gab es bei uns keine Eigentumswohnungen, nur Häuser in Eigentum. Bei uns gab es keine Zigeuner (war ihnen wohl zu kalt und zu wenig Platz im kleinen Land). Andererseits sollte unsereins nicht vier oder fünf Kinder kriegen wie unter Ceausescu. Wirklich schön, die beiden Kaiserslauterer als Nachbarn zu haben, die beiden Männer sind meist bei ihrem Wohnmobil, und die Frauen bei uns am Kastenwagen. Die ersten Tage konnten wir immer schön draußen zusammensitzen. Heute reißt der Himmel mal auf, mal zieht sich wieder alles zu. Wir lesen in der Portugal News, die wir im Ort mitgenommen hatten. Ansonsten passiert heute nicht mehr viel. Ab Mitte der Woche soll es wieder sommerlicher werden.


 



es kommen die ersten mutigen Badenden

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