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Dienstag, 10. April 2018



so sieht es heute fast den ganzen Tag aus

Schade, dass das Wetter jetzt wieder so öde ist. Dementsprechend wenig passiert bei uns. Heute zum Beispiel regnet es fast ununterbrochen. Am frühen Nachmittag können wir in einer kurzen Regenpause mal die Kassette leeren, ansonsten kann man sich draußen überhaupt nicht aufhalten. Es ist auch sehr windig. Wir verbringen viel Zeit an den Laptops. Herbert ist im Internet und Annette spielt am uralten (7 Jahre alt und ansonsten nicht mehr in Gebrauch) Sony das Kartenspiel Spider Solitair. Jedes Spiel ist zu lösen, und das findet Annette gut.. Diesen pinkfarbenen Sony haben wir nur als Notnagel dabei, falls mal der aktuelle ausfällt, denn das uralte Programm Frontpage läuft unter den neuen Betriebssystemen nicht mehr. Ansonsten lesen wir auch wieder viel. Herbert beendet "Bedenke, was du tust" von Elizabeth George, und Annette fängt an mit "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher. Es spielt im Berlin der 1920er und 30er Jahre. Ach ja, Berlin. Wie gern Annette zu Ostzeiten in Berlin war, beruflich und dann auch privat. Sie hatte damals einen Freund in Berlin, bei dem sie dann übernachtet hatte. Ein ehemaliger Rostocker, den das System zwangsweise nach Berlin umgesiedelt hatte, und der (nach mehreren Gefängnisaufenthalten) zur Auflage hatte, nie mehr Rostocker Boden zu betreten. Eine komische Bestrafung, wo doch Berlin zu Ostzeiten so subversiv war. Heute ist Berlin ja nur noch hochkommerziell und gefährlich. Heute traut man sich nicht mehr in die Stadt. Das letztemal waren der Herbert und die Schreiberin in Berlin in 1999, und nur beruflich. Spät abends schauen wir uns noch den 11. und 12. Teil der Serie "Weissensee" an. Auch wieder Berlin. Die Schauspieler in dieser Serie sind total gut besetzt. So gute Sachen kommen im Fernsehen immer ganz spät. (Annette sagt immer: Wenn die Unterschicht besoffen auf dem Sofa liegt.) Morgen werden wir planmäßig die Sonne wiedersehen. Hoffen wir mal das beste.

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