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Freitag, 06. April 2018



Storch im Salat

Für heute ist ja Regen angesagt, und man glaubt der Wettervorhersage ja auch immer wieder. Der Himmel ist blau, die Nacht war milde und es lacht die Sonne. Im Regen hätten wir hier noch ausgeharrt, aber jetzt können wir auch mal weiterziehen. Wir wollen gar nicht weit, nur bis Armação de Pêra. Wir fahren über Sesmarias in Richtung Lagoa, und auf der Nationalstraße gondelt es sich dann wieder schön dahin. Im Radio sagen sie heute ständig Boa sexta-feira (seschta-feira, der sechste Tag der Woche, Freitag, denn hier beginnt die Woche mit dem Sonntag). Wir erreichen Alcantarilha und biegen ab nach Armação de Pêra, fahren erstmal in den Ort und schauen uns den Stellplatz an, den wir nie mögen, der aber schön zentral am Anfang der Promenade liegt. Nein, hier wollen wir nicht bleiben; wir fahren zum Praia Grande.



wir verlassen Ferragudo



auf der Nationalstraße



Ankunft am Praia Grande von Armação de Pêra

Dort angekommen - als einziges Wohnmobil - laufen wir gleich mal los nach Armação de Pêra, direkt am Strand entlang. Barfuß durch den Sand, der herrlich warm ist. Wir kommen erstmal nur bis zu dem Fluss, der am Strand direkt ins Meer fließt. Was der für eine Strömung hat. Früher war der immer so zahm - jetzt mögen wir ihn gar nicht überqueren, denn das Wasser würde uns wohl bis zur kurzen Hose schwappen, wenn es uns nicht umreißt. Es stehen einige Leute am Ufer, keiner überquert das Wasser. Und das, obwohl jetzt Ebbe ist. Immer wieder schwappt eine Welle vom Atlantik in den Fluss, und dann kämpfen die gegenseitigen Wellen miteinander. Wenn wir bedenken, dass nachher die Flut kommt, wollen wir uns die Überquerung wirklich nicht antun. Anders kommt man allerdings nicht nach  Armação de Pêra. Wir kehren also um und fahren in den Ort, folgen wieder der Beschilderung zum Praia dos Pescadores (das -s- immer schön als -sch- aussprechen) und stellen uns auf den Stellplatz. Läppische zwei Euros kostet der. Es ist punkt 11 Uhr Ortszeit jetzt. Wir sind ja noch angezogen von vorhin und gehen gleich wieder los in den Ort.



auf geht es nach Armação de Pêra



die Wellen vom Atlantik drücken in den Fluss



ein wildes Durcheinander von sich begegnenden Wellen


 



wir kehren zurück zum Wohnmobil



Ankunft in Armação de Pêra



wir wandeln die Promenade entlang

In der Sonne ist es heiß, aber wehe, man steht im Wind. Trotzdem sind wir hochsommerlich gekleidet. Wir wandeln die Promenade entlang, kommen am Café A Fortaleza (Die Festung) vorbei und fragen mal, was das Tagesgericht heute ist. Thunfisch mit Zwiebeln und Kartoffeln. Ach ja, kehren wir halt ein, denn wir haben dieses Café noch in guter Erinnerung vom letztenmal. Der Thunfisch schmeckt, und es ist eine ziemlich große Portion. Von Westen her ziehen immer mehr Wolken auf; es wird wohl doch noch den angekündigten Regen geben. Wir laufen anschließend noch zur Festung und ein Stück weiter, aber der Wind wird uns langsam ungemütlich. Wenn wir daran denken, dass wir jetzt den Heimweg am Strand entlang und durchs Wasser hätten gehen müssen. Wir machen uns auf den Heimweg, haben 33°C an Bord und wärmen uns kurz auf, bevor wir die Fenster und Türen aufreißen. Der Himmel ist zugezogen und wir warten auf den Regen.



Armação de Pêra



im A Fortaleza essen wir zu Mittag


 



schöne Ausblicke in alle Richtungen



hier und da ist noch alte Bausubstanz



noch ein Blick auf die Promenade von Armação de Pêra


 



Sandburgen sind hier Tradition, besonders in Albufeira, Nachbarort von hier



Wolken ziehen auf


 



so stehen wir auf dem Stellplatz von Armação de Pêra



unsere Tagesroute ca. 23km

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