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Dienstag, 11. April 2017



wir verlassen Podgora

Die heutige Fahrt wird wieder viel zu lang, und manchmal ist es ganz gut, wenn man nicht vorher weiß, was einen erwartet. Zweimal versuchen wir es, an schönen Plätzen unterzukommen, aber vergeblich. Die Route geht heute auch nicht immer unmittelbar an der Küste entlang. Wir fahren und fahren und irgendwann fragt Herbert, ob Annette die Pässe bereitliegen hat? Wieso die Pässe? Kommt nicht erst hinter Dubrovnik die Grenze zu Montenegro? Schon, aber vorher geht es noch ein winziges Stück durch Bosnien und Herzegovina. Vorher sehen wir etliche Stände am Straßenrand, die hauptsächlich Orangen verkaufen. Ob das Bosniaken sind, die sich auf kroatischer Seite ein paar Kunas verdienen wollen? Wer weiß. Dann kommt die Grenze, und die Landschaft ist wieder richtig schön. Wir schauen mal, wieviel Kilometer es durch Bosnien - Herzegovina geht (8km), aber stattdessen hätten wir mal besser geschaut, wie lange wir für diese acht Kilometer brauchen, nämlich fast anderthalb Stunden. Bei der Einfahrt ging es ja noch relativ zügig, aber beim Verlassen ist die Schlange endlos. Aber na ja, das gehört zum Reisen halt dazu. Solche Grenzen kennt man ansonsten ja kaum noch in Europa. Der einzige Ort in Bosnien - Herzegovina, der am Meer liegt, nämlich Neum, ist eigentlich ganz hübsch. Wir schalten auch mal das Radio ein, und die bosnische Musik geht ganz gut ins Ohr. Ist ganz anders als was wir im kroatischen Radio so gehört haben. 


 



die Straße windet sich dahin



immer wieder mal gibt es hübsche Ortschaften


 



kurz vor der Grenze zu Bosnien - Herzegovina gibt es etliche Stände am Straßenrand


 



da hinten ist die Grenze zu Bosnien - Herzegovina



willkommen in Bosnien und Herzegovina - auch auf kyrillisch



ein Blick auf Neum, den einzigen Badeort von Bosnien und Herzegovina

In Bosnien kostet der Diesel - die Preise werden in Euro ausgewiesen - 1,91 EUR. Ganz schön happig, wobei der Diesel in Kroatien auch mit 8,60 Kuna (1,23 EUR) auch nicht gerade günstig ist. Als wir wieder in Kroatien sind, hält uns eine lange Baustelle auf. Eine mobile Ampel regelt den Verkehr, und der trockene Boden staubt und staubt. Wir versuchen es ein letztesmal, einen Platz für die Nacht zu finden, landen an einem See, aber der Platz ist recht zugemüllt. Hier wollen wir nicht bleiben und fahren noch bis Slano, wo wir ganz am Ortsende auf einem Parkplatz der schicken Marina zum Stehen kommen. Die Schlagbäume sind oben. Alles total mondän und neu in der Marina. Wir braten uns die Cevapcici, die wir uns gestern noch gekauft hatten und schauen auf die größeren und kleineren Yachten. Kroatien ist ja doch das Paradies für Segler und Bootsleute. Es sind jetzt nur noch gut 30km bis Dubrovnik.



es gibt Zigaretten- und Schnapsläden hier



so staut sich der Verkehr wegen der Grenze zu Kroatien


 



unser Übernachtungsplatz in der Marina von Slano

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