d02.jpgd11.jpgd08.jpgd07.jpgd19.jpgd13.jpgd18.jpgd06.jpgd21.jpgd14.jpgd04.jpgd01.jpgd10.jpg

Sonntag, 07. November 2010



wir fahren nach Pienza hinein

Wir fahren nach Pienza hinein und gleich am Anfang des alten Ortskerns gibt es rechterhand einen großen Parkplatz, auch für Wohnmobile. (Wasserschlauch und Bodeneinlass) Dort parken wir und sind in einer Minute im Ort.



so hübsch ist die Via dell'Apparita

Ursprünglich hieß der Ort Corsignano und war Geburtsort (1405) des Aeneas Silvius Piccolomini, Spross einer verbannten Sieneser Familie, und späterer Papst Pius II. Einmal Papst geworden, ließ er den Ort umbenennen und begann, in der Tradition antiker Stadtgründer, den Ausbau zu einer idealen Stadt. Das Städtchen hieß fortan nach seinem Bauherrn Pienza und gilt als ein erstes Beispiel einer sogenannten humanistischen Stadtplanung, eine Anregung, die in anderen italienischen Städten aufgenommen wurde und sich schließlich über ganz Europa verbreitete.



in diesen alten Gemäuern befindet sich die Touristinformation



auf dem Piazza Pio II

Von allen Seiten führen Straßen auf den Piazza Comunale, wobei jeder Standort wechselvolle, harmonische Perspektiven auf die Gebäude und weite inszenierte Ausblicke in das umliegende Tal gewährt.



der Turm des Palazzo Pubblico (Rathaus)

In Pienza gefällt uns, dass hier nicht dieser Massentourismus vorherrscht. Es ist eine beschauliche kleine Stadt, die außerdem Bischofssitz ist mit dem Dom, den Pius II neu errichten ließ und im Jahre 1462 einweihte.



wir gehen die Via del Balzello hinunter



Blick auf die Via Circonvallazione, die wie eine Stadtmauer die Stadt umfasst

Von der Stadtmauer aus genießen wir den Blick in das Orcia-Tal. Wir halten uns ein paar Stunden in den alten Gassen auf, kaufen uns ein paar Scheiben Porchetta, das hier in der Region viel angeboten wird. Dann überlegt Herbert, ob wir uns für die Nacht nicht wieder auf den alten Platz auf halber Höhe stellen sollen, damit er morgen ganz früh Fotos vom Tal machen kann. Das tun wir denn auch und freuen uns auf eine weitere Nacht in völliger Dunkelheit, denn Straßenlaternen gibt es dort nirgends.



diese herrliche Aussicht hat man in das umliegende Tal



wir wandeln auf der Via Circonvallazione



so eng ist es auf der Vicolo della Chiocarella



nicht jede Vespa ist mit Reserverad unterwegs



wir kaufen ein paar Scheiben Porchetta für das Abendessen

back      |       next