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Freitag, 17. Februar 2012



wir steigen zur befestigten Stadt hinauf

Früh morgens lässt der Sturm endlich nach, aber wir warten wieder bis mittags, bis wir uns aufmachen in die mittelalterliche Stadt Monsaraz (gesprochen: Monsarásch). Heute sind wir übrigens 100 Tage in Portugal. Es geht steil hinauf, und dann sehen wir, dass es mehrere Plateaus gibt, auf denen man parken kann. eine davon ist sogar für Wohnmobile reserviert. Durch eines der Tore betreten wir die Stadt.



durch das Porta d'Alcoba betreten wir Monsaraz


 



wir sind auf dem Burggelände

Zuerst gehen wir zum Castelo, das einen großen Innenhof hat, auf dem wohl im Sommer Festspiele stattfinden. Der Blick ins Umland ist wieder mal grandios, aber die Lage auf einem Berg machte die Stadt und Festung Monsaraz auch uneinnehmbar. Feinde konnten lange vor deren Angriff entdeckt werden. Wir lesen, dass Monsaraz aufgrund seiner geographischen Lage schon immer eine wichtige Rolle in der Geschichte gespielt hat und nacheinander von verschiedenen Völkern seit vorhistorischer Zeit besetzt wurde. Im 8. Jh. von den Arabern, die große Teile der iberischen Halbinsel beherrschten; später gehörte die Stadt, die zu dieser Zeit Sarish hieß, Teil des Königreichs von Badajoz (Spanien), eines der größten und wichtigsten Zentren der arabischen Kultur. Über die Jahrhunderte wurde die Stadt mehrfach rückerobert, bis sie in 1640 Portugal zugefallen war.



was für ein herrlicher Ausblick



ein Blick über die Dächer von Monsaraz

Ohne Handlauf die Stufen der Burg hinaufzusteigen ist ja irgendwie tückisch, vor allem beim Heruntersteigen merken wir es. Aber es ist hübsch, wie uns das verträumte Monsaraz zu Füßen liegt. Auf der Rua Direita, der größten Straße von Monsaraz, laufen wir zur Pfarrkirche. Innen alles voller Gold. Denn die Stadt erreichte großen Reichtum durch handwerkliche Erzeugnisse (Töpferwaren) und Weinanbau.



die Igreja de Nossa Senhora da Lagoa auf dem Hauptplatz



alle Gassen fallen steil ab

Alle Seitengassen fallen steil ab und es sieht gut aus, wie man die Regenrinnen ins Pflaster eingearbeitet hat. Überhaupt ist alles sehr gepflegt und urig. Der Pflasterstein sieht aus wie Schiefer. Wir laufen einmal ganz durch den Ort, ans andere Ende, wo sich die Ermida de São Bento befindet, die gerade restauriert wird. Durch ein weiteres Tor - Porta da Vila - gehen wir und sehen von oben eine kleine Siedlung, die zu Monsaraz gehört.



fast alle Häuser sind hübsch herausgeputzt..



mittelalterliches Flair ist zu verspüren



wir sind in der Touristinformation



diese kleine Siedlung befindet sich am nördlichen Ende von Monsaraz



wir wandeln durch die kleine Siedlung



auf der Rua dos Celeiros laufen wir um die Ecke zur Pastelaria a Cisterna (ein Café)

Auf der Rua dos Celeiros laufen wir zurück, vorbei an einem Geschäft mit Töpfer- und handwerklichen Waren. Auch aus Schmiedeeisen wird hier einiges angeboten, das uns gefällt. Wir kehren dann in die Pastelaria a Cisterna ein, aber wo ist eigentlich der namengebende Brunnen? Es ist ein gemütliches Café in uraltem Gemäuer. Anschließend laufen wir zum Wohnmobil zurück und entschließen uns zu einer weiteren Nacht, denn der Blick von hier oben ist unglaublich schön.



im alten Gemäuer des Cafés



und immer läuft der Fernseher



Blick in die Rua Direita, die wichtigste Straße von Monsaraz



der Hauptplatz, der Largo D. Nuno Álvares Pereira



Wohin geht die Reise?

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