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Mittwoch, 09. Februar  2011



auf dem Piazza Umberto I

Und noch einmal stürzen wir uns ins.. na, fast hätte Annette Großstadtgetümmel geschrieben, aber bei 35.000 Einwohnern wollen wir mal nicht übertreiben. Heute bleiben wir in der Unterstadt, in der sich die Keramikgeschäfte aneinanderreihen. Manche Keramiken sind kitschig oder religiös, aber manches ist auch richtig fein und elegant, das man es sich glatt in die Wohnung stellen mag. Caltagirone ist auch berühmt für seine Krippenfiguren aus Ton, die neben Christi Geburt bäuerliche Alltagsszenen darstellen.



die Banca di Sicilia ist überaus pompös



wir laufen über die Ponte San Francesco

Über diese Brücke aus dem 17.Jh. gehen wir, die mit alten Kacheln verziert ist. Sie sind erhaben und sehr hübsch. Auf der weiterführenden Straße gibt es viele Keramikgeschäfte. Neben manchen sind kleine Schaukästen in die Hauswand eingelassen, die uns gefallen. Also wer sich für Keramik interessiert, wird hier sicherlich fündig.



ein allerliebster Eingang zu einem Atelier



solcher Schaukästen gibt es mehrere

Dem Herbert geht es heute auch wesentlich besser, und morgen werden wir wohl weiterziehen und wieder ans Meer fahren. Jemand, mit dem wir in Bovo Marina ins Gespräch kamen, hatte uns so von Caltagirone vorgeschwärmt, dass wir nun also hier gelandet sind. Aber wenn wir bedenken, dass Caltagirone doch im Landesinnern liegt und die Anreise entsprechend beschwerlich ist, so finden wir, dass wir die Stadt durchaus hätten auslassen können. Letztlich ähneln sich die Städte auf Sizilien allein schon deswegen, weil beim Erdbeben von 1693 jeweils alles zerstört und dann im Barockstil wieder aufgebaut wurde.


 



es gibt diverse Keramikläden in der Stadt



es wird Abend in Caltagirone

Abends legt sich dann wieder ein schönes Licht über die Stadt. Es ist eine wirkliche Schande, dass man den Stellplatz so hat verkommen lassen. Denn die Lage des Platzes ist gut, auch hat man zwei große Plattformen mit Sitzbänken angelegt. Die Sicht ins Land ist beeindruckend, aber man muss schon sehr tolerant sein, um den Müll vor der Nase zu übersehen.



der Blick vom Stellplatz aus

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