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Dienstag, 06. September 2016



überall liegen die Leute und haben Luftmatratzen und Klappliegen und alles dabei

Davon, dass die Fähre nachts um 1 Uhr noch in Igoumenitsa angelegt hatte, haben wir überhaupt nichts mitbekommen. Keine Durchsagen, nichts. Herbert glaubt aber, dass er die Rampe gehört hätte. Jetzt wachen wir früh auf und gehen zum Frühstück ins Restaurant. Gestern hatten wir noch nach dem 30% Rabattcoupon an der Rezeption gefragt, auf Essen und Trinken im Self-Service und im Restaurant. Auf diese Weise zahlen wir fürs Frühstück dann nicht 9 EUR, sondern 6,30 EUR pro Person. Dann beginnt der lange Tag der Fährpassage. Zeit zum Nachdenken und für Erinnerungen an die schönen Monate auf Kreta. Die vielen tollen Plätze, die wir auf der Insel gefunden haben. Oft haben sich die Einheimischen gefreut, was wir für schöne Plätze hatten. Sie kamen oft an unser Fahrzeug und sagten uns, dass wir den besten Platz vom ganzen Ort hätten. Armut haben wir auf der Insel auch nirgends gesehen. Was nicht alles in den Medien zu sehen war. Von den 2.000 EUR Bargeld, das wir zur Vorsicht mitgenommen hatten, sind jetzt noch 160 EUR übrig. Wobei wir beim Tanken, für die Fährtickets und für größere Lebensmitteleinkäufe immer die Kreditkarte genommen hatten. Wir haben also einiges an Geld unter die Leute gebracht. Auf Kreta haben wir auch keine illegalen Mülldeponien mehr gesehen wie damals in 2009. Vielleicht haben die Leute auch nicht mehr so viel wegzuschmeißen, wie alte Kühlschränke, Fernseher, Autoreifen, Matratzen usw. Insgesamt ist das Land sauberer geworden. Wir haben nur positives zu berichten. Das einzig schlechte war, dass wir unseren La Strada viel zu selten waschen konnten, dass wir fast die ganzen Monate mit einem dreckigen Fahrzeug unterwegs waren. Ansonsten wird uns unser Aufenthalt auf der Insel noch lange im Gedächtnis bleiben; im Winter werden wir bestimmt off in Erinnerungen schwelgen.



jetzt beginnt erstmal unser Frühstück



jetzt ist schon fast alles aufgefressen



diesmal eine Außenkabine



im Pool ist kein Wasser


 



volle Kraft voraus mit der Cruise Europa Highspeed

Die Fähre war ja mit etwas Verspätung losgefahren, und die planmäßige Ankunft in Ancona sollte um 15:30 Uhr Ortszeit sein, aber wir erreichen Ancona erst gegen 17 Uhr. Es herrscht ganz arger Gegenwind und auch Wellengang; die Fähre schwankt stundenlang von einer Seite zur anderen. Immer wie in Zeitlupe, aber man glaubt ja nicht ,was da für Kräfte dahinterstecken. Wir halten uns lange Zeit auf dem Oberdeck auf, im Windschatten. Am frühen Abend sehen wir auch die Ravensburger wieder, mit denen wir den frühen Abend in einem der Salons verbringen. Dann essen wir noch etwas im Self Service und gehen gegen 21 Uhr auf die Kabine. Die voraussichtliche Ankunft in Triest soll um 1 Uhr Ortszeit sein. Jetzt heißt es nicht mehr Kalinichta, sondern Buona Notte. Es wird eine kurze und zugleich auch lange Nacht für uns. Um 1 Uhr kommt die Durchsage, dass alle Passagiere die Kabinen zu verlassen hätten. Dann sitzen wir wieder mit den Ravensburgern - Michaela und Rudi - zusammen bis etwa 2 Uhr, als die Fähre in Trieste anlegt. Wir nehmen die Autobahn, fahren bis 3 Uhr und stellen uns auf einen Rastplatz bei Udine.



wir erreichen Ancona mit Verspätung



Ancona



bis wir anlegen, dauert es ewig



dieses Boot schiebt die Fähre in Position



abends essen wir im Self Service

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