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Freitag, 02. September 2016



auf der Strandwanderung zwischen Georgiópoli und Kavrós

Heute geht es mit Herberts Rücken wieder besser. Also können wir uns aufmachen an den Strand. Die Luft ist anscheinend raus aus dem Sommer; die Griechen haben schon recht, dass sie den 15. August, den Feiertag hernehmen, der das Jahr in Sommer und Winter teilt. Wenn wir zurückblicken, ist es seitdem nie mehr so mörderisch heiß gewesen. Heute scheint zwar die Sonne von einem wolkenlosen Himmel, aber die Luft ist ganz schön frisch. Besonders wenn wir aus dem Wasser kommen, merken wir das. Wir nehmen nur ganz wenig mit in unserer Strandtasche, lassen auch die Gummilatschen ganz am Anfang unserer Wanderung stehen und marschieren dann los. Der Wind wird immer stärker, sodass an fast allen Strandabschnitten Badeverbot herrscht. Man kann nur noch da ins Wasser, wo die Rettungsschwimmer auf ihren Posten sind. Ständig hören wir deren Trillerpfeifen. Im trockenen Sand verbrennen wir uns auch nicht mehr die Füße. Vielleicht ist jetzt ja doch die richtige Zeit, um die Insel zu verlassen, auch wenn uns das etwas wehmütig macht. Heute laufen wir wirklich bis zum Nachbarort Kavrós, ca. 6km von Georgiópoli entfernt. Dann geht es auf den Heimweg. Im Ort kaufen wir uns ein paar Weintrauben und richten uns so ein, dass wir heute Abend nicht essen gehen. Wir kochen uns selbst etwas in unserer Bordküche. Wir bekommen dann sogar noch Wohnmobilnachbarn. Franzosen bzw. Bretonen. Eine Seltenheit, denn fast alle Wohnmobilisten auf Kreta waren bisher Italiener. Wir gehen heute früh zu Bett.



die Wellen sind ganz schön happig


 



batsch, der Hut wird nass und tropft wie ein Kieslaster



man findet richtige kleine Kunstwerke im Sand



die rote Fahne als Badeverbot



wir machen uns auf den Rückweg

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