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Samstag, 03. September 2016



huch, es kommen ja sogar mal ein paar Tropfen herunter

Sieht ja fast so aus, als würde unser letzter Tag auf Kreta so werden wie unsere allerersten. Morgens kommen sogar ein paar Regentropfen herunter. Der Himmel ist ganz bewölkt, und es sieht sogar so aus, als könne es noch gewittern, was es dann aber doch nicht tut. Wir igeln uns erstmal an Bord ein; Annette macht ein wenig Hausputz. Es geht auch ein ziemlicher Wind, der die Wellen aufpeitscht. Vom Strand hier am Ende von Georgiópoli, vor unserer Haustür, ist fast nichts mehr übrig. Die Wellen haben den ganzen Sand abgetragen und nur faustgroße Steine freigelegt. Die Wellen schlagen bis an die Mauer der Uferpromenade. Gestern hatte man noch versucht, die Steine mit Schubkarren fortzuschaffen und auf einen Haufen zu schütten, aber das ist wohl vergebliche Liebesmüh; das Meer holt sich ja doch, was es will. Am Ende ist Wasser schlimmer als Feuer. Auf den Strandliegen liegt also heute niemand, und die Liegen stehen eh im Wasser oder wurden weggebracht. Unser letzter Tag heute. Morgen um 12 Uhr geht unsere Fähre nach Piräus und am Montag geht die Fähre von Patras um 19 Uhr nach Triest. Ankunft am Mittwoch um 1:30 Uhr Ortszeit. Es kann gut sein, dass wir uns zwischendurch nicht melden können, aber wer weiß? In Griechenland hatten wir an den unmöglichsten Stellen freies WIFI, und sei es an dem Schiffswrack in Gythion. Ansonsten sind wir ganz froh, dass wir so eine langwierige Heimreise haben und uns nicht in den Flieger setzen und peng, drei Stunden später bei uns im Wohnzimmer sitzen.



so sieht es aus am Vormittag



ein allerletztes Bad im Meer

Am Nachmittag klart der Himmel auf, aber der Wind gibt keine Ruhe. Annette will noch einmal ins Wasser gehen, mit den Wellen spielen. Die Wellen klatschen ihr immer wieder an den Hintern und überall hin. Herbert nennt das immer Popoklatsch mit Anlauf. Hach, so schön im Wasser, und so herrlich warm, als würde man nach zwei Stunden in der ausgekühlten Badewanne aufwachen. Heute Abend gehen wir ein letztesmal essen und müssen noch einmal alles genießen, genießen. Im Dunkeln gehen wir heim.



das ist aus dem schönen Sandstrand geworden, eine Steinwüste



diese Souvenirs haben wir in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen

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