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Sonntag, 04. September 2016



ein letztesmal geht auf Kreta die Sonne für uns auf

Wir stehen früh auf, waschen die Fensterscheiben, die von den gestrigen paar Regentropfen ganz verschmiert sind, und gehen ein letztesmal zu dem kleinen Supermarkt Kafkalas am Dorfplatz von Georgiópoli, um ein Brot zu kaufen. Frühstücken wollen wir aber erst im Hafen von Souda bzw. Chaniá. Wir bekommen noch einen richtig schönen Sonnenaufgang zu sehen. Dann fahren wir los. Am Sonntagmorgen ist alles so schön menschenleer auf den Straßen. Bald schon kommt die Ausfahrt Souda Port. Es ist kurz vor 9 Uhr und die Fähre ist schon da. Es werden sogar schon LKWs auf die Fähre gebracht. Wir frühstücken jetzt erstmal und machen auch mal den Laptop an. Und siehe da, wir haben wieder eine freies WIFI. Wir schauen uns hier um und denken daran, wie oft wir die Souda-Bucht von oben gesehen hatten auf der Fahrt zur Mühle von Stavrós, und jetzt sind wir selbst hier unten in der Bucht. Wir sehen dann, dass wir weiter vorfahren müssen in Richtung Fähre. als wir das tun, winkt man uns gleich weiter auf das Parkdeck. Und dabei ist es noch nicht mal 10 Uhr. Bis die Fähre um 12 Uhr ablegt, vertreiben wir uns die Zeit auf dem Oberdeck.



wir verlassen Georgiópoli



Ankunft im Fährhafen von Souda



wir sind schon zwei Stunden vor Abfahrt auf Deck

Unsere Herzen bluten, als die Fähre um 12 Uhr losmacht. Was sind wir froh, dass wir immer unsere Reiseberichte schreiben und auf diese Weise alles immer wieder Revue passieren lassen können. An dieser Stelle ein Dank all unseren treuen Lesern, die uns immer noch auf Trab halten und nicht wollen, dass wir mit dem Schreiben aufhören. Dann beginnt die Wartezeit, die wir auf Deck verbringen, und in den Pullmansitzen, im Self-Service-Restaurant, in der Lounge, wieder oben auf Deck usw. Die Fähre ist übrigens rappelvoll. Heute ist Sonntag, und im Grunde der letzte Tag der Saison; die Griechen fahren alle zurück aufs Festland. Wenn wir uns so umschauen, sind wir wohl fast die einzigen Nichtgriechen; Herbert der einzige Blondkopf auf der ganzen Fähre. Wir schauen uns die Siegerehrung der Formel 1 an, sitzen hier und da, und die Zeit vergeht eigentlich ganz gut. Irgendwann ist Athen in der Ferne zu sehen.



erstmal müssen wir alles inspizieren



unsere Herzen bluten . . .



kleine Inselwelten vor der kretischen Küste



Herbert hat extra das Fernglas mit auf Deck geschleppt


 



die Fähre ist so gut wie ausgebucht



mal sitzen wir draußen, mal drinnen




die Ausläufer von Athen kommen in Sicht - Athen, ein Riesenmoloch

Ein endloses Häusermeer, das sich kilometerlang hinzieht. Dahinter die kahlen Berge. Jetzt sehen wir auch immer mehr Flugzeuge am Himmel. Mit Athen und Piräus in Sicht vergeht die letzte Stunde wir im Fluge. Es ist ein erhebendes Gefühl, in diesen riesigen Hafen von Piräus einzulaufen. Auf einer Häuserwand steht in riesigen Lettern: THE PORT WELCOMES THE CITIZENS. Ein Gewusel überall. An unserem Terminal warten schon etliche LKWs und Autos, dass es mit unserer Fähre, der Kydon, gleich wieder retour geht. Wieviel Leute überall herumwuseln. Eigentlich hatten wir vor, einfach im Hafen stehenzubleiben und zu übernachten, aber überall herrscht so eine Betriebsamkeit, dass wir nirgends stehen können. Es wird auch schlagartig dunkel, sobald die Sonne weg ist. Fahren wir also erstmal los in Richtung Elefsina und der A8. Die Beschilderungen sind dürftig, aber Annette sieht zweimal Schilder für Kórinthos. Schon bald sieht sie nix mehr in der Finsternis, so nachtblind, wie sie ist. Herbert fährt und fährt, bis wir wirklich auf die A8 stoßen. Die nächste Raststätte nehmen wir, um dort zu übernachten. Es stehen nur ganz wenige LKWs dort, und es kommen auch keine mehr hinzu. Jetzt essen wir das restliche Brot und gehen um 22 Uhr zu Bett. Die Nacht ist relativ ruhig.



die Sonne geht unter und dann wird es ziemlich frisch



der Hafen von Piräus



überall herrscht Betriebsamkeit



es muss schon Jahre her sein, dass dieses Schiff abgesoffen ist



wir legen an



die LKWs warten schon darauf, dass es mit der Fähre zurückgeht



Ankunft in Piräus



bei Dunkelheit geht es in Richtung Korinth

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