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Freitag, 21. September 2012


Blick auf den Stellplatz in Porto Covo

So, heute verlassen wir die Bucht von Porto Covo. Und der Herbert hat sich durchgesetzt, es geht also jetzt doch noch zum FKK-Camp. Vorher fahren wir aber noch nach Porto Covo, um die Tanks zu leeren und zu füllen. Der Weg zum Stellplatz neben der Markthalle ist gut ausgeschildert, und sowohl das Parken dort als auch das Wassertanken sind kostenlos. Während Herbert beim Entleeren usw. ist, läuft Annette noch schnell zur Apotheke im Ort.


Ankunft in Sines und Blick auf den Hafen

Dann fahren wir los in Richtung Sines, wo wir noch einkaufen wollen. Die Stadt begrüßt uns mit Schildern wie Porta Atlântica da Europa (Atlantiktor von Europa) und Terra dos Descobertas - Land der Entdeckungen - denn immerhin ist Sines die Geburtsstadt vom großen Entdecker Vasco da Gama. Man ist fleißig dabei, die Uferstraße neu anzulegen, was eines Tages mal recht schick aussehen wird. Vorbei geht es am Strand Praia Vasco da Gama und am Porto do Recreio, dem Freizeithafen. Auch am normalen Hafen, bis wir einen Lidl gefunden haben. Nach einem Großeinkauf für die nächsten Tage geht es über die Via Rápida, die Schnellstraße, in Richtung Santiago do Cacém und weiter ostwärts.


wir erreichen die Stadt Santiago do Cacém


Durchfahrt durch Santiago do Cacém

Santiago do Cacém ist gar nicht so klein und auch gar nicht so übel. Aber das sind die portugiesischen Städte ja eigentlich nie, weil so vieles im restaurierten Original belassen wurde. Hinter der Stadt geht es auf der Landstraße weiter, wo viele Korkeichen zu sehen sind, die für den Alentejo so typisch sind. Deren Stämme sind meist kahl und wachsen über die Jahre wieder nach. Im Dorf Vale Verde halten wir mal an der Tankstelle und fragen nach dem Weg zum Campingplatz, denn wir wissen nur, dass er 6km vor Ermidas-Sado sein soll. Jetzt sollen wir noch 3km fahren und dann nach links abbiegen.



auf Landstraßen geht es durch den Alentejo mit seinen Korkeichen



jetzt noch 1,5km auf Sandstraße zum FKK-Camp



wie immer sind wir fern jeder Zivilisation

Wir biegen also ab und haben jetzt noch 1,5km auf Sandstraße vor uns. Denn wie immer ist der FKK-Camp fern jeder Zivilisation. Die Straße windet sich in vielen Kurven, aber schließlich kommen wir am Camp an. Wir werden freundlich vom holländischen Betreiberpaar empfangen bei einer Tasse Kaffee. Der erste Eindruck von der Bar, dem Restaurant, dem Pool usw. ist ein hübscher. (Die Nacht kostet jetzt im September 17,50 EUR ohne Strom.) Wir suchen uns dann einen der Plätze aus, aber viele Gäste sind derzeit ja eh nicht da. Wir stehen auf Sandboden, und überhaupt ist die Vegetation hier wie in der Wüste. Der Alentejo ist im Sommer halt viel zu heiß und gnadenlos. Wir sind jetzt so tief in der Pampa, dass wir nicht mal Radioempfang haben. Na, mal schauen, wie die nächsten Tage aussehen werden.

Blick auf das Restaurant und den Pool von Monte Naturista O Barão

 hier haben wir uns niedergelassen



unsere Tagesroute ca. 44km

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