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Samstag, 08. September 2012


wir erreichen São Martinho do Porto

Wir haben es nicht eilig, von Sítio wegzufahren, zumal wir auf dem Parkplatz sogar freies Internet haben. Und so lesen wir noch diese und jene Tageszeitung online, bevor es weitergeht. In Nazaré halten wir dann noch beim Lidl und Continente, um unsere Vorräte aufzufüllen. Unser Ziel ist der Badeort Foz do Arelho, wo es einen neuen Wohnmobilstellplatz geben soll. Das wird bestimmt die Fläche sein, wo wir mal im Winter gestanden haben. Aber wie dem auch sei, wir brauchen dringend Frischwasser, und die Abwassertanks können auch mal wieder geleert werden.



es geht an der Strandpromenade entlang

Am Ortsanfang von São Martinho do Porto sehen wir einen neuen Intermarché, wo der Diesel nur 1,43 EUR kostet (ansonsten 1,53 EUR). Also tanken wir da voll. Dann geht es die schicke Strandpromenade entlang in Richtung Foz do Arelho. Am Ortsende sehen wir ziemlich viele Wohnmobile stehen. Die sind hier wohl geduldet, und die Lage mit Blick auf die Bucht ist auch nicht übel.

eine herrliche Strandbucht in Form einer Muschel erwartet den Besucher hier



ein paar alte Mühlen sind in der Landschaft verstreut

Aber wir können erstmal nicht bleiben, denn wir haben so gut wie kein Frischwasser mehr im Tank. Als wir Foz do Arelho erreichen, ist der neue Stellplatz mit mehreren Schildern gut ausgeschildert, und es handelt sich um den Platz, den wir aus dem Winter kennen. Nur, dass jetzt eine Ver- und Entsorgungsstelle gebaut wurde und die Nacht 4,50 EUR kostet. Besonders gut steht man hier nicht, finden wir. Zumal heute wieder eine irre Hitze herrscht, man auf Schotter steht und von verfallenden Werkstattgebäuden umgeben ist. Jedenfalls können wir unsere Tanks füllen und leeren. Bei der Hitze vergessen wir, mal ein Foto vom Platz und der Ver- und Entsorgungsstelle zu machen, aber ehrlich gesagt ist es so, dass die Hitze dem Denkvermögen nicht zuträglich ist. Man wird richtig blöd in der Hitze und tut nur das nötigste.



wir sind auf dem Weg nach Foz do Arelho - da hinten rechts ist schon die Strandbucht



wir fahren zurück nach São Martinho do Porto

Und trotzdem kommen wir zu dem Schluss, dass wir in Foz do Arelho nicht bleiben, sondern nach São Martinho do Porto zurückkehren wollen. Wo auch mehr Wind geht und alles offener und netter aussieht. Um 14:15 Uhr kommen wir dort an. Kurz danach stellt sich ein deutsches Wohnmobil zu uns. Es sind zwei junge Leute, mit denen wir dann im Laufe des Nachmittags ins Gespräch kommen. Sie erzählen uns, dass es das erstemal ist, dass sie mit einem Wohnmobil unterwegs sind, dass sie es gemietet haben und dass ihnen am 5. Tag eingebrochen und alles wertvolle (aber auch Duschzeug, Pflegemittel, Handtücher) gestohlen wurde. In Porto war das. Daraufhin sind sie jetzt natürlich übervorsichtig, und es fehlen ihnen natürlich die gestohlenen Dinge. Aber von diesem Unglück mal abgesehen, gefällt ihnen das Wohnmobilleben sehr, und am liebsten hätten sie ein eigenes. Sie wissen aber auch, dass es sich in ihrem Alter - die beiden sind um die 30 - eigentlich nicht lohnt, was die Kosten eines Wohnmobils angeht, nicht nur die Anschaffung, sondern die jährlichen Kosten.



erstmal im Schatten sitzen

 hier stehen wir mit den anderen Wohnmobilisten am Ortsende von São Martinho do Porto

Die beiden wollen auch nach Lissabon, und da sie beide Polizisten sind, wollen sie ihr Wohnmobil in Lissabon auf dem Gelände der Polizei abstellen, um auf der sicheren Seite zu sein. Als wir ihnen dann allerdings von Lissabon vorschwärmen und ihnen auch Fotos zeigen, merken sie, dass man für Lissabon doch mehr als einen Tag braucht. Und so kommen die beiden zu dem Entschluss, in Lissabon auf den Campingplatz zu gehen und mehr Zeit für Lissabon einzuplanen. Die beiden sind jedenfalls richtig patente und nette Leute und wir sitzen bis halb zwölf nachts mit ihnen draußen, denn kalt ist es ja nicht. Allenfalls klamm, dass sich die Haare irgendwie nass anfühlen.



Blick auf die Bucht von São Martinho do Porto



unsere Tagesroute ca. 31km

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