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Donnerstag, 27. September 2012



Blick auf die Bucht von Praia de Odeceixe

Ein herrliches Licht weckt uns am Morgen und legt sich wie flüssiges Gold auf die Bucht und die paar Häuschen. Die Bucht von Odeceixe ist aber auch wirklich schön; die Wellen sind so lang und kommen ungebremst an den Strand. Ach, jetzt freuen wir uns auf ein paar Tage hier am Praia de Odeceixe, und genug zu essen haben wir auch an Bord, was ja immer wichtig ist.



die Wellen kommen herein

Nach einer ersten Spazierrunde kommen wir mit einem Wohnmobilisten, einem Alleinfahrer, ins Gespräch. Er ist Kölner, der viele Jahre - 11 Jahre - in Portugal gelebt hat und das Land recht gut kennt. Wir sagen ihm, wie das Wetter laut Internetwetterkarte in den kommenden Tagen sein wird. Ach, habt ihr Internet? Ich muss dringend zwei e-mails abschicken, habe aber keine Möglichkeit, sagt er. Und ob er diese e-mails über uns absenden könnte? Na klar kann er das. Was wir umgehend in die Wege leiten. Er ist dann so froh darüber, dass er uns am Nachmittag auf ein Bier einladen will.



alle Cafés sind wie immer geöffnet    (wir sitzen später auf der oberen Terrasse mit den blauen Schirmen)



auf dieser Terrasse hat man richtig südländisches Flair

Wir sitzen dann auf der oberen Terrasse vom Café Dorita und erzählen und erzählen. Er ist eine rechte Plaudertasche, aber als Alleinreisender hat man ja vielleicht auch nicht jeden Tag jemanden zum reden. Er sagt uns, dass er demnächst ein 12ha großes Grundstück in Nordportugal kaufen und nachhaltige Landwirtschaft betreiben will. Bzw. das Land wohl auch verpachten will. Jedenfalls hat er große Pläne; er spricht ja auch fließend portugiesisch.


 

Als wir am späten Nachmittag wieder zu unseren Wohnmobilen zurückkehren, stehen 6 Leute vor einem Auto mit einem Wohnmobil nebendran. Sie alle schauen uns erwartungsvoll an und dann sehen wir, dass zwei der Leute die Engländer vom Monte Naturista Camp sind, mit denen wir beim Barbecue zusammen am Tisch gesessen hatten. (Jetzt erinnern wir uns auch, dass sie erzählt hatten, sich in den kommenden Tagen mit Leuten aus Lagos auf halber Strecke treffen zu wollen.) Nach einer herzlichen Begrüßung mit Küsschen links und rechts sagen sie uns, dass sie unser Wohnmobil hier natürlich sofort wieder erkannt haben. Und dass sie sich jetzt aber auf die Heimreise zum Camp begeben müssen, wenn sie nicht alle im nebenstehenden Wohnmobil übernachten wollten. Wir sagen uns, dass die Welt doch wahrhaftig klein ist und dass das andere englische Paar es garantiert nicht glauben wird, wenn ihnen davon berichtet wird. Wir sind jedenfalls so perplex, dass wir sogar vergessen, Grüße an die beiden bestellen zu lassen.

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