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Dienstag, 04. September 2012


es geht vorbei am endlosen Pinienwald, während der Himmel von einer Rauchwolke verdunkelt wird

Es geht durch den endlosen Pinhal de Leiria - den Pinienwald von Leiria, der im 13. Jahrhundert auf königlichen Befehl von Dom Afonso III. und Dom Dinis angepflanzt wurde, um Holz zu haben zum Bau der Schiffe und Karavellen für die portugiesischen Entdeckungsfahrten. Es ist eine herrliche Fahrt, links der Wald und rechts der Blick auf den Atlantik, aber wir wundern uns, dass der Himmel sich irgendwie gelblich färbt, alles düster wird. Wir denken, dass es irgendwo brennen muss, aber nach Feuer riecht es nicht.



wir erreichen Strand von São Pedro de Moel

kleine Rußpartikel fliegen durch die Luft, es brennt also wirklich

Blick in die Rua de Farol von São Pedro de Moel

In São Pedro de Moel waren wir ja schon mal im Winter, aber jetzt im Sommer wirkt alles ganz anders. Auch hier am Strand ist wieder einiger Betrieb, obwohl zwei große Bagger sich am Strand zu schaffen machen und anscheinend eine neue Terrasse bauen wollen. Schlimm ist, dass heute überhaupt kein Wind geht und es somit furchtbar heiß ist.



als wären wir noch mitten in der Saison


 


 



in São Pedro de Moel erinnern die herrschaftlichen Häuser an das Baskenland

Trotzdem laufen wir mal durch die hübschen Gassen von São Pedro, deren herrschaftliche Häuser sehr an das Baskenland erinnern. Bei der Touristinformation lassen wir uns eine Regionalkarte geben und fragen, ob man uns noch ein paar solch hübscher Orte empfehlen kann. This town is unique - diese Stadt ist einzigartig, sagt man uns. Na, das ist wohl wahr, aber die Angestellte empfiehlt uns einen der Nachbarorte, und zwar Paredes de Vitória.



Blick aus dem Fenster des Cafés Arco Iris - Regenbogen

Wir kehren dann noch in die Pastelaria (Konditorei) Arco Iris ein, die so wunderbaren Kuchen in den Auslagen haben, dass man nicht weiß, was man nehmen soll. Auf deren Terrasse sitzen wir dann und schauen aufs Meer. Ach, jetzt haben wir wieder so einen Punkt erreicht, wo wir uns in Portugal sauwohl fühlen. Überall können wir mit dem Wohnmobil stehen, wurden noch nie angesprochen, geschweige denn vertrieben, die Portugiesen sind nette Leute, und das Wetter ist schon fast zu gut für September.



mmh . . Portugal ist immer eine Sünde wert


 



Blick auf den Leuchtturm Penedo da Saudade

Als wir uns auf den Rückweg machen, kommt endlich ein Wind auf, puh, tut der gut. Auf den Holzwegen, die hinunter zum Praia Velha führen, wandeln wir noch ein wenig, aber für den Strand haben wir heute keine Lust mehr. Abends sehen wir dann im Fernsehen, dass es üble Wandbrände im Land gegeben hat; dass man Hilfe aus dem Ausland angefordert hat. Na, da können wir froh sein, dass wir weit genug davon entfernt waren. Bei einbrechender Dunkelheit fängt der Leuchtturm an zu leuchten, was wir ja immer besonders lieben.



da hinten stehen wir



Blick auf den Praia Velha - den Alten Strand



unsere Tagesroute ca. 15km

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