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Mittwoch, 05. September 2012


wir erreichen den Ort Paredes de Vitória

Wenn man überlegt, welch kurze Tagesstrecken wir immer zurücklegen, so sind es heute sogar nur 7 Kilometer, bis wir unser Tagesziel erreichen. Von der Küstenstraße führt ein braunes Strandschild namens Paredes ab, dem wir folgen. Damit wird sicherlich der Badeort Paredes de Vitória gemeint sein. Und tatsächlich liegt der kleine Ort vor uns. Wir fahren dann ganz durch bis zum südlichen Ende, wo es eine große Parkfläche gibt, die allerdings ziemlich schräg ist. Aber mit den Klötzen können wir das recht gut ausgleichen.

es geht steil herunter zum Strand

Dann gehen wir los in den Ort, und diesmal nehmen wir die Badesachen mit. Egal, wenn wir hier nicht nackig sein können, aber die Hitze bringt uns einfach um heute. Der Strand ist dann wie überall feinsandig und schön, und wir laufen bis um die großen Felsen herum, wo deutlich weniger los ist. Und wo sich gleich der nächste Strand anfügt. Die Westküste scheint ja eine kilometerlange Ansammlung von Stränden und Strandbuchten zu sein, wie bei einer Perlenkette.

in der Hitze wollen wir mal ins Wasser gehen

die Felsen am Strand sind gewaltig


 



hoffentlich hält alles



huh, die Wellen sind umwerfend

Ach, es ist herrlich im Wasser, auch wenn es tückisch ist, was die Wellen angeht. Denn einerseits kommt das Wasser in einer dicken Welle auf einen zu, während fast zur gleichen Zeit die Unterströmung das Wasser auf Höhe der Waden wieder ins Meer hinauszieht. Man wird also einerseits fast umgehauen von der ankommenden Welle und andererseits zieht einen das Wasser wieder ins Meer zurück. Was wir so noch nirgends erlebt haben, und schwimmen würden wir hier nicht - nur planschen. Aber Spaß macht es allemal. Und kalt ist der Atlantik jetzt nicht nach all den Tagen der Hitze.



an der winzig kleinen Strandpromenade von Paredes de Vitória



hier sitzen wir und schauen aufs Meer

Die nassen Sachen kommen dann in den Rucksack, was total komisch ist, denn mit nassen Badesachen haben wir  ja eigentlich nie zu tun. Dann setzen wir uns in eines der Strandcafés, das Somar und genießen den Blick aufs Meer. Die Felsen ganz am nördlichen Ende des Strandes sind schon toll, und wer hätte gedacht, dass man bei Flut gar nicht mehr um sie herumlaufen kann? Die Wellen krachen dann gegen die Felsen und das Meer hat dann keine Verwendung für irgendwelche Badenden. Ach, wir lieben den ungestümen Atlantik, und am Ende des Tages bleiben wir einfach hier in Paredes de Vitória über Nacht, auch wenn wir nicht ganz im Lot stehen, aber wir sind da nicht so zimperlich.



alles ist hübsch angelegt und gepflegt wie immer



Blick auf die Strandbucht von Paredes de Vitória



und hier stehen wir und verbringen auch die Nacht

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unsere Tagesroute ca. 7km

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