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Samstag, 15. September 2012


wir fahren weiter an der Westküste

Wir wollen weiterziehen und fahren am späten Vormittag los. Wollen als nächstes nach Ericeira, Azenhas do Mar und zum Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands. Aber als wir durch Ericeira kommen, ist uns die Bambule auf einmal zu groß. Wir merken auch, dass es nach Lissabon nicht mehr weit ist und dass hier alles schon großstädtischen Einfluss hat. Sicherlich ist es auch so, dass die Hitze uns arg zusetzt.



und wieder sehen wir ein paar Windmühlen



die Beifahrerin, die niemals ruht

Aber wie dem auch sei, auf einmal haben wir keine Lust mehr, hier noch weiter umherzufahren. Am westlichsten Punkt waren wir auch schon mal vor mehreren Jahren. Und so wollen wir heute einen großen Sprung machen, Lissabon hinter uns lassen und südlich von Lissabon wieder an der Küste ansetzen. Und das machen wir dann kurzerhand auch.



herrliche Buchten sind zu sehen



wir müssen auf die A2 nach Süden = SUL

Wir müssen auf die A2, die nach Süden geht, sagt Annette. Was auch gelingt. Und dann überqueren wir den Tejo und haben von der großen Brücke, der Ponte 25 de Abril, einen schönen Blick auf die schönste Stadt Europas. Für uns ist Lissabon das jedenfalls. Herbert würde auch gern in Belém (ein Stadtteil von Lissabon) direkt am Ufer des Tejo stehen, aber jetzt am Samstag ist da bestimmt kein Platz mehr zu haben, und abends ist bestimmt wieder laute Musik überall. Und bei der Hitze mag Annette auch überhaupt nicht in der Stadt sein. Und so rollen wir immer weiter auf der A2 in Richtung Süden.



in Lissabon geht es über die Brücke Ponte 25 de Abril und über den Tejo (die in südlicher Richtung nichts kostet)



ein Blick auf unsere liebste Stadt Europas - Lisboa



die Brücke ist endlos lang, da der Tejo so breit ist



Cristo Rei wacht über die Stadt



Ankunft in Alcácer do Sal

Bei der Ausfahrt 8 verlassen wir die Autobahn, zahlen 7,15 EUR Autobahngebührt und halten uns in Richtung Alcácer do Sal, eine Stadt, die wir in hübscher Erinnerung haben. Damals, ein paar Tage nach Weihnachten, allerdings bei Regen und Kälte, was man vom heutigen Tag ja nicht sagen kann. Es findet sich dann auch ein Parkplatz direkt am Ufer des Rio Sado. Ach, wie hübsch der Blick auf die Stadt ist. Alle volle Stunde spielen die Kirchglocken eine Melodie. Heute gehen wir aber nicht mehr in die Stadt, denn dafür ist die Hitze zu groß. Wir sitzen auf einer der aufgestellten Bänke und genießen die Beschaulichkeit der kleinen Stadt. Obwohl Annette findet, dass es hier ist wie in Belém am Tejo, nur alles in Kleinformat. Abends bei einsetzender Dunkelheit kommen die Einheimischen zum Flanieren.



die Silhouette der Stadt am Rio Sado ist wunderschön



und hier sind wir untergekommen



unsere Tagesroute ca. 177km

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