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Donnerstag, 13. September 2012



hier im Hafen von Peniche haben wir die Nacht verbracht

Eigentlich hatten wir für heute geplant, mit dem Boot zu den Ilhas Berlengas, den Berlenga-Inseln, rund 12km nordwestlich vom Cabo Carvoeiro, überzusetzen. Die Bootsfahrt würde 40 Minuten dauern und 18 EUR pro Person kosten, da hatten wir uns gestern im Hafen schon erkundigt. Aber als wir in der Früh aufstehen, ist der Himmel ganz bedeckt, und der Nebel verschleiert auch alles. Das Boot würde schon um 9:30 Uhr ablegen, und so lassen wir das alles sausen. Bis zum nächsten Boot um 14:30 Uhr zu warten haben wir aber auch keine Lust. Und so fahren wir dann bald weiter. Vorher nimmt sich Herbert aber noch die Kamera und tut ein paar Schritte im Hafen, während Annette den Tagesbericht schreibt.

Blick auf die Boote und die Stadt unter bedecktem Himmel



hier an der Costa da Prata - der Silberküste - kommen wir an manchen Windmühlen vorbei

Dann fahren wir weiter. Es geht ja immer weiter nach Süden für uns. Es ist eine hübsche Fahrt, und hinter Peniche sehen wir mehrere Windmühlen am Wegesrand, einige stehen aber auch als kleine Modelle in den Vorgärten der Leute. Aber richtig hübsch sind sie, vor allem diejenigen, deren Flügel mit Segeltuch bespannt sind. Wir kommen durch die Stadt Lourinhã, wo es drei Supermärkte gibt, was gut zu wissen ist, denn hier an der Westküste, die ja nur dünn besiedelt ist, muss man immer darauf achten, dass man genug Vorräte an Bord hat. Wir brauchen aber noch nichts einzukaufen und fahren weiter.



die Westküste ist nur wenig besiedelt



Durchfahrt durch Maceira

Wir kommen durch Maceira, erreichen den Badeort Praia do Porto Novo und sehen zum erstenmal eine richtig große Hotelburg. Ein seltener Anblick, denn man hat ja von der Westküste Portugals gottlob die Finger gelassen in Sachen Massentourismus, sonst würde es hier aussehen wie an der Costa del Beton in Spanien.



wir erreichen den Badeort Praia do Porto Novo



Durchfahrt durch Praia do Porto Novo   (hier mündet der Rio Alcabrichel)

Es gibt einen herrlichen und endlosen Strand in Praia do Porto Novo, wo man jetzt im September auch gut auf dem langen Parkplatz stehen kann. Aber wir fahren weiter zum Nachbarort Praia de Santa Cruz, denn in irgendeinem Prospekt hatten wir von diesem Ort gelesen und alles klang so nett und vielversprechend. Als wir Santa Cruz erreichen, fahren wir erstmal ganz durch den Ort durch, weil wir ja nicht wissen, wo wir unterkommen können. Dann fahren wir zurück an den Ortsanfang und stellen uns auf einen großen Parkplatz mit Blick auf den Strand unter uns.



Ankunft in Praia de Santa Cruz und Blick auf den Strand



hier haben wir Platz gefunden in Praia de Santa Cruz



wir sitzen auf unserer privaten Veranda

Ist das hübsch hier, vor allem, als wir uns direkt vor eine der Verandas stellen, die hier überall aufgestellt und fast wie Strandkörbe sind. Man kann deren Dächer mittels zweier Seile an beiden Seiten verstellen, für Schatten oder Sonne. Auch die kleine Sitzbank ist nicht fest am Boden angebracht, sondern hängt an einem Stahlseil, sodass sie hin und her gerückt werden kann. Heute laufen wir nicht mehr in den Ort, sondern sitzen auf unserer Veranda und genießen den Blick auf den endlosen Strand. Es geht ein scharfer Wind, der eine richtige Wohltat ist nach all den Tagen der Affenhitze. Und in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen nochmal auf 34°C klettern, uff.


 



diese rot-weißen Dächer sind überall im Ort aufgestellt und sind einfach genial



unsere Tagesroute ca. 35km

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