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Dienstag, 11. September 2012


auf der A8 in Richtung Süden gibt es eine richtige Ver- und Entsorgungsstation

Es ist noch etwas neblig, als wir losfahren, aber sobald wir die Küste verlassen, ist der Nebel weg. Wir haben festgestellt, dass wir mal wieder unsere Gasflaschen auffüllen könnten. Die erste Flasche ist leer, die andere zu dreiviertel voll. Also hatte Herbert im Internet geschaut, wo die nächste Gastankstelle ist. Die ist auf der Autobahn A8, auf Höhe der Ausfahrt 18, auf beiden Fahrtrichtungen. Also fahren wir in Caldas da Rainha auf die A8 und finden die Cepsa-Tankstelle zwischen Ausfahrt 18 und 17. Das beste ist dann allerdings, dass wir eine richtige Entsorgungsstation für Wohnmobile sehen. Das lassen wir uns jetzt also nicht entgehen, wieder alles zu leeren bzw. zu füllen, auch wenn wir das gerade erst vor wenigen Tagen getan hatten.



am Fuße der Forte da Luz in Peniche können wir parken und zum Intermarché hinüberlaufen

Dann entscheiden wir uns, doch mal nach Peniche zu fahren, denn dort gibt es, zwei Kilometer westlich von Peniche, das Cabo Carvoeiro mit Leuchtturm. Und Leuchttürme lieben wir ja. Aber erstmal sehen wir im Ort einen Intermarché, wo wir noch Obst, Gemüse und Brot kaufen wollen. Der Parkplatz ist zu eng, aber gegenüber können wir stehen, am Fuße der Festung Forte da Luz. Im Intermarché hören wir dann überall nur französisch; es wimmelt von Franzosen, die hier einkaufen.



wir fahren zum Cabo Carvoeiro von Peniche

 direkt neben den Leuchtturm können wir uns stellen

Dann geht es zum Cabo, und die Fahrt ist ja herrlich. Vorbei an den bizarrsten Felsen, Felsnadeln und -nasen, Grotten und Buchten, wo das Wasser ganz türkis ist. Ein Plätzchen direkt am Leuchtturm findet sich natürlich auch für uns, und wir sind glücklich und zufrieden. Es kommen auch ein paar Wohnmobile hier an, die aber nach kurzer Zeit weiterfahren; es sind alles Franzosen.

die Küste ist hier felsig und zum Meer hin schroff abfallend



die bizarren Felsen lassen uns die verschiedensten Fantasieformen sehen



manche Terrassen wurden gebaut für schöne Aussichten aufs Meer

Dann wollen wir mal ein wenig die Küste erkunden und richten uns auf große Hitze ein. Warum hat sich das Wetter denn nicht endlich abgekühlt, wie es auf der Wetterkarte versprochen wurde? Die Hitze ist ja nicht mehr schön. Wir laufen also über Stock und Stein, bis wir an das Santuário dos Remédios kommen, das von außen recht unscheinbar aussieht. Wir laufen also zur Vorderseite, wo sich ein kleiner Innenhof auftut.



wir erreichen die Wallfahrtskapelle - das Santuário dos Remédios



mehrere Kreuze stehen an den Klippen



wir betreten den Innenhof der Kapelle



im Innern ist alles mit Azulejos - den blauen Kacheln - ausgekleidet

Im Innern werden wir dann so richtig umgehauen von den vielen blauen Kacheln, den Azulejos (gesprochen: Asuléshusch). Bis unter die Decke reichen die Kacheln, und alles ist richtig gut erhalten. Es handelt sich um eine Wallfahrtskapelle, und deren Lage direkt am Meer ist einfach klasse.


 



bis unter die Decke - überall Kacheln



da hinten bei den zwei Bäumen ist der Eingang zur Kapelle

Wir laufen dann noch ein wenig umher, aber bis nach Peniche hinein ist uns die Hitze einfach zu groß, denn ansonsten würden uns zwei Kilometer ja nichts ausmachen. Zurück und an den Felsen vorbei halten wir immer wieder an, um den seltenen Blick der Felsen zu genießen. Wir hatten gelesen, dass sich hier am Kap vorzügliche Langustengründe finden lassen, denn in den Felsspalten können sie sich ja gut verstecken. Wir setzen uns dann unter die Markise und warten, bis es Abend wird. Das Abendessen gibt es heute am Fuße des Leuchtturms, der übrigens rot leuchtet, als es dunkel wird. Er wirft also keinen Lichtkegel, sondern leuchtet in Abständen feuerrot. Herrlich. (Über Nacht stehen wir hier dann mit 5 weiteren Wohnmobilen.)



die schroffen Felsen gefallen uns



der Fotograf in Aktion



die Sonne lässt bis abends nicht nach



abends können wir draußen essen bei toller Kulisse



unsere Tagesroute ca. 51km

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