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Samstag, 22. September 2012



Blick auf die Poolanlage mit dem Restaurant nebenan

Die erste Nacht auf dem Monte Naturista liegt hinter uns - ein heißer Tag im Alentejo vor uns. Na, wenigstens können wir den ganzen Tag nackt sein. Es sind ja nur wenige andere Gäste auf dem Camp, und die meisten von ihnen sind Engländer, aber wir werden von allen Seiten aufs herzlichste von ihnen begrüßt. Ach, es ist immer so leicht, mit den Engländern auszukommen. Gegen Mittag legen wir uns mal an den Pool, der über die Mittagszeit wie ausgestorben ist. Es soll Salzwasser im Pool sein, aber das Wasser schmeckt irgendwie metallisch. Und bei der Trockenheit und damit der Wasserknappheit im Alentejo werden sie es wohl den ganzen Sommer lang nicht ausgetauscht haben dürfen



das gelbe Häuschen im Hintergrund ist das Waschhaus

Wenn wir uns so umschauen, finden wir alles sehr schick und fein angelegt. Da passt der Name Monte Naturista O Barão - der Baron - richtig gut. Wir können uns aber nicht vorstellen, wie die Kapazität hier im Hochsommer oder bei Hochbetrieb ausreichen soll. Denn wir finden, dass alles eine Nummer zu klein gebaut ist. Zum Beispiel gibt es nur 2 Duschen, 3 Waschbecken, 2 Toiletten, 1 Becken zum Geschirrspülen. Als wir so auf den Holzliegen liegen, sagen wir uns mehrmals, dass diese Anlage genau das richtige wäre für uns zwei allein. Denn der Swimmingpool ist, wenn man zu zweit im Wasser ist, eigentlich auch voll. Aber alles ist sehr sehr schick angelegt; da kommt man wieder so richtig ins Schwärmen für ein Domizil im Süden.



Blick auf die gesamte Anlage

Später gesellen sich noch ein paar Engländer an den Pool und kommen wie immer sehr schnell miteinander ins Gespräch. Für  sowas sind die Deutschen immer viel zu stur. Herbert tut ein paar Schritte mit der Kamera und liest auf einer Tafel, dass abends BBQ, also Barbecue ist. Also trägt er uns noch schnell in die Teilnehmerliste ein.

abends finden sich alle zum Barbecue ein

Um 20 Uhr beginnt das BBQ. Kaum setzen wir uns an die Bar, um uns ein wenig zu orientieren, wie alles funktioniert, kommt ein Engländer auf uns zu und fragt uns, ob wir uns zu ihnen an den Tisch setzen wollen? (Denn mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass wir Deutsche sind und mal wieder die einzigen weit und breit.) Also das finden wir richtig nett, und dann sitzen wir zu sechst am Tisch, essen, plaudern und lachen. Beide Paare waren schon mal hier auf dem Camp, das eine Paar will dann auch an der Algarve überwintern, das andere fährt in sechs Wochen heim. Sie erzählen uns, dass hier im Winter mehr Betrieb ist als im Sommer, dass viele zum Überwintern kommen. Dann reden wir über alles mögliche und lachen manchmal, dass die Wand wackelt. Über den englischen Humor geht eben nix. Um 22 Uhr gehen alle wieder heim.

wir sitzen zu sechst am Tisch, es wird ein lustiger Abend

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