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Samstag, 29. September 2012



wir erreichen das Dorf Odeceixe

Weil es so ein nettes Plätzchen ist am Praia de Odeceixe, haben wir beschlossen, noch ein paar Tage zu bleiben. Weil uns aber andererseits bald die Kartoffeln ausgehen, müssen wir welche nachkaufen. Weil es wiederum am Morgen so bedeckt aussieht, legen wir ein Stück Rindfleisch aus dem Eisfach für einen Gulasch am Abend. Jetzt sieht unser Eisfach schon recht übersichtlich aus, denn unsere Vorräte schmelzen zusammen, was auch ganz gut ist. Am späten Vormittag machen wir uns also zu Fuß auf den Weg ins Dorf Odeceixe, das vielleicht drei oder vier Kilometer entfernt ist. Und da es fast nur bergab geht, sind wir ruckzuck im Ort angelangt.



Wo ist die Markthalle?



wir laufen durch die Straßen von Odeceixe

Jetzt heißt es, die Markthalle zu finden. Wir laufen durch alle möglichen Straßen - Odeceixe ist auf den zweiten Blick nämlich gar nicht so klein - über den Dorfplatz, an einer deutschen Bäckerei vorbei und sehen die Markthalle dann neben dem Verwaltungsgebäude. Vom Eingang der Markthalle aus können wir hinunterschauen auf alle Marktstände. Wir nehmen dann eine Tüte Kartoffeln, die noch ganz sandig sind vom Acker, und zwei Salatköpfe. Bezahlen für alles 2,15 EUR, denn teuer ist es hier ja nicht.



in der Markthalle gibt es Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse und ein paar Gebrauchsgegenstände

wir kehren ein ins Restaurant / Café Quintal dos Sabores

Anschließend bummeln wir noch ein wenig durch den Ort, wollen aber mit den Kartoffeln nicht bis zur Windmühle hinauf, die über dem Dorf thront. Stattdessen kehren wir ins Café Quintal dos Sabores - Garten des Geschmacks - ein. Welch schöne Räumlichkeiten die dort haben. Man kann sowohl drinnen als auch draußen sitzen, sogar hinter Glas gibt es ein paar Tische für schlechte Tage. Dahin setzen wir uns und genießen unseren Aufenthalt. Der Name Garten ist nicht übertrieben, denn der Innenhof ist eine richtige Oase mit Palmen usw. mitten im Ort.

heute sitzen wir mal hinter Glas und schauen auf den Innenhof des "Gartens des Geschmacks"



ein Päuschen, bevor wir den Heimweg antreten



jetzt geht es stetig bergan



die Muttertiere stehen mit ihren Jungen auf der Wiese; Pferde und Esel gibt es auch

Dann heißt es, sich bereitmachen für den Heimweg. Vorbei an den Kühen, die mit ihren Kälbern auf der Weide stehen. Vorbei an Esel und Pferd und immer bergan. Es geht aber ein schöner Wind, der uns erfrischt. Und so ist der Rückweg gar nicht so arg anstrengend. Daheim angekommen, reden wir wieder ein wenig mit dem Alleinfahrer, der hier schon seit drei Wochen steht. Und abends kocht Herbert einen gescheiten Gulasch.



es ist ein hübscher Wanderweg am Ribeira de Odeceixe entlang



Praia de Odeceixe ist schon in Sicht



wieder daheim



Annette beim Kartoffelschälen

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