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Sonntag, 16. September 2012



Blick auf die Fußgängerbrücke von Alcácer do Sal

Wir sind früh auf den Beinen, um der Hitze zumindest halbwegs entkommen zu können. Über die alte Eisenbrücke laufen wir und fangen dann am Ufer des Rio Sado an mit unserer Stadtbesichtigung. Alcácer do Sal heißt soviel wie 'Salzburg', und man kann an einigen Gebäuden noch den einstigen Reichtum der Stadt ausmachen. Aber es war nicht nur der Handel mit Salz, sondern auch der Anbau von Reis und Getreide, der die Stadt seit dem Mittelalter zu Wohlstand und Ansehen brachte. Heute hat man allerdings etliche Salinen aufgegeben; der Reisanbau gewinnt immer mehr an Bedeutung.

die Boote liegen hier wie zur Dekoration


 

in den Gassen gibt es etliche Geschäfte

In den Gassen gibt es etliche Geschäfte, als wäre Alcácer eine richtige kleine Einkaufsstadt. Manche der Geschäfte haben aber überhaupt keine Namen oder Auslagen, Schaufenster oder ähnliches. Ganz normale Haustüren führen in diese Geschäfte, die meist Lebensmittelgeschäfte sind. Ach, wir mögen die alten portugiesischen Städte, besonders, wenn so vieles restauriert ist wie zum Beispiel der Innenhof der Biblioteca.

Blick in den Hof der Biblioteca



die Straßen sind steil



dies ist nur eine der Kirchen der Stadt

Wir kraxeln dann die steilen Gassen hinauf, haben von oben einen herrlichen Blick auf das Umland und merken wieder, wie sehr uns der Alentejo gefällt. Denn wir sind ja mittlerweile wieder im Alentejo. Die Bäume, die am Straßenrand stehen, sehen aus wie hingetupft, wie ein kleines Kunstwerk. Wir laufen dann einmal ganz um das Castelo herum, das über der Stadt thront und in dem sich heute eine Pousada befindet. Den Eingang sehen wir allerdings nicht.



von oben bietet sich ein herrlicher Blick auf die Landschaft des Alentejo



Blick über die Dächer der Stadt



dieser Stadtplatz in der Oberstadt ist schön restauriert



der Alentejo ist immer wie hingemalt



wir steigen die Straßen wieder hinunter



man muss gut zu Fuß sein

Die Hitze ist schon wieder extrem, und wir machen uns auf den Rückweg. Diesmal können wir ja über die neue Fußgängerbrücke gehen. Vorher kommen wir aber noch an diesem Platz vorbei, der mit bunten Blüten geschmückt ist. Als wir genau hinschauen, sind die Blüten aus alten Plastikkanistern ausgeschnittene Formen, die man anschließend in Farbe getaucht oder angemalt hat. Wir können an jeder Blüte noch den Flaschenhals sehen. Das finden wir richtig genial.



dieser Platz ist hübsch dekoriert . . .



. . . und wenn man genau hinschaut, sind alle Blüten aus alten Plastikkanistern ausgeschnitten



mehrere beachtliche Bauten zeugen von der einst blühenden Vergangenheit der Stadt des Salzes

Hier in der Nähe der neuen Fußgängerbrücke gibt es einige schicke Restaurants mit Holzterrassen und Blick auf den Fluss. Wir kehren dann direkt neben unserem Parkplatz in das Café ein, wo immer so tolle Musik spielt. Annette fragt den Betreiber dann, um welche Musik es sich handelt. Er zeigt ihr einen Stick, wo er die Musik wohl gespeichert hat. Zwischendurch hören wir manchmal die Ansage "ABC Lounge Music - on the French Riviera". Da schauen wir später mal ins Internet, ob wir was darüber finden. und siehe da, sie haben eine Website (Webradio), wo pausenlos Lounge Music gespielt wird (auch andere Musikrichtungen). Denn wir haben hier am Platz sogar einen freien Internetzugang. Wir fahren heute nicht mehr weiter, sondern übernachten noch einmal hier.



über die Fußgängerbrücke gehen wir wieder heim

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