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Freitag, 02. September  2011



wir besuchen das Château de Villandry

Heute wollen wir uns also das Château de Villandry anschauen, das wegen des Gemüsegartens mit immerhin 80.000 Gemüsepflanzen vor allem für Gartenfans ein Muss ist. Der Eintritt beträgt 9,50 EUR p.P. Wir sind dann ganz angetan vom perfekt angelegten Gemüsegarten und Ziergarten. Kaum haben wir die ersten Fotos im Kasten, ist die Batterie leer. Ach je. Also muss Annette nochmal nach Hause laufen und die andere Kamera holen. Ihr wird am Kassenhäuschen ein Stempel aufs Handgelenk gedrückt; damit kann sie dann wieder aufs Schlossgelände zurück.



das Schloss ist vor allem für seinen Gemüsegarten berühmt



Blick in den Salon mit Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert

Mittlerweile hat Herbert gelesen, dass, wer Schloss und Gärten besichtigen will, am besten mit dem Schloss beginnt. Das machen wir also jetzt zuerst. Das Schloss wurde in 1536 von Jean le Breton erbaut. 1906 wurde das Schloss von Joachim Carvallo, dem Urgroßvater des heutigen Eigentümers, Henri Carvallo, gekauft. Er legte zu seiner Zeit Gärten im Stil des 16. Jh. an, in perfekter Harmonie mit der Architektur des Schlosses.



Blick in das Wassergrabenzimmer



die Küche des Schlosses

Wir wandeln also durch die Zimmer, die recht klein und gemütlich sind. Von jedem Zimmer aus hat man eine unterschiedliche Aussicht über das Gelände allgemein und über die Gärten im besonderen. Uns gefällt die Küche, der einzige rustikale Raum des Schlosses mit Mauersteinen aus Terrakotta, einem imposanten Kamin und Wänden aus Sichtstein, dem Eichenholztisch, Kupfertöpfen, Drehspieß usw.



Blick auf den Ziergarten



Blick vom Burgfried herunter

Wir steigen dann die Ehrentreppe aus Tuffstein hinauf auf den sogenannten Burgfried. Von diesem Turm aus haben wir einen Überblick über die Gärten sowie einen wunderbaren Panoramablick über das Tal, in dem Cher und Loire auf rund 15 Kilometern parallel nebeneinander her fließen. Aber immer wieder kommen ein paar Regentropfen auf uns herunter.



in der Galerie mit Gebälk aus Kastanienholz

Am Ende befinden wir uns im zweiten Obergeschoss, wo wir über die Galerie, in der im Sommer temporäre Ausstellungen von Künstlern stattfinden, das Schloss verlassen. Wir können also jetzt von der Terrasse im zweiten Stockwerk aus die Besichtigung im Garten fortsetzen.



der Gemüsegarten besteht aus neun Quadraten jeweils identischer Größe



diese Wandelgänge hängen voller Trauben

Wir wandeln durch den Ziergarten, in dem man jene vier Quadrate unterscheiden kann, die die Gärten der Liebe bilden: Die zarte Liebe, die leidenschaftliche, die unbeständige und die tragische Liebe, die ganz unterschiedliche Ornamente und Pflanzungen aufweisen. Durch den Wassergarten, Sonnengarten, vorbei am Labyrinth und noch einmal durch den Gemüsegarten beenden wir unsere Besichtigung.



ein weiterer Blick auf die Gesamtanlage



auf der Weiterfahrt nach Amboise

Wir fahren dann noch weiter bis nach Amboise, wo wir uns auf den Wohnmobilstellplatz stellen. Auch wenn der allererste Eindruck nicht so ganz unserem Geschmack entspricht mit dem Schiebetor und dazu noch einem Schlagbaum (10 EUR/24h), und man vorher gar nicht sehen kann, wie der Platz aussieht und ob überhaupt noch Plätze frei sind, so gesellen wir uns halt zu den anderen Mobilen hinzu und sitzen dann noch eine Weile draußen.



unsere Tagesroute ca. 44km

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