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Freitag, 16. September  2011



wir gehen zur Schleuse auf der Rheininsel

Heute wollen wir mal zur Schleuse gehen; wir hatten gestern schon gesehen, dass immer viele Leute dort stehen und zuschauen, wie die Kähne geschleust werden. Und auch jetzt, als wir dort ankommen, ist gerade ein Schiff in die Schleuse gefahren. Wir stehen auf der Rheinbrücke, das Wasser in der Schleuse hat einen hohen Wasserstand; auf der anderen Brückenseite ist das Wasser ganz niedrig.



die Galiya wird geschleust

Als die Anlage anfängt, das Wasser abzulassen, können wir gar nicht glauben, dass das Schiff unter diesem Steg hindurchfahren können wird, aber dann sinkt das Schiff so tief abwärts, dass es eine Leichtigkeit scheint. Wir gehen nun auf die andere Brückenseite, denn die Staumauer wird heraufgezogen und versperrt uns die Sicht.



wie in einem Lastenaufzug geht es hinunter



die Galiya kann ihre Fahrt fortsetzen

Die Galiya kommt dann hindurchgefahren; breiter hätte sie nicht sein dürfen, denn sie schrammt auch so schon die ganze Passage hindurch an einer der Wände entlang. Die Menschentraube löst sich dann auf und auch wir gehen unserer Wege.



Blick auf die Schleusenanlage



wir wandeln über die Expo auf der Île du Rhin, der Rheininsel auf der französischen Seite

Wir sind neugierig, was es mit den Schildern Expo l'Île du Rhin auf sich hat und folgen ihnen. Es handelt sich dann um mehrere Tafeln, auf denen die Wege des Rheins, die vielen Staustufen usw. erklärt sind. Und auch wenn man schon dies und jenes über den Rhein gelernt hat und weiß, so ist es doch gut, nochmal die Fakten zusammengefasst lesen zu können. Er bildet ja sowohl die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland als auch zwischen Frankreich und Deutschland. Wir lesen, dass er ab Basel, wo er eine Biegung in Richtung Norden in den "Rheingraben" vollzieht, für den internationalen Großschiffsverkehr befahrbar ist, der durch Ausbauten in den Jahren von 1930 bis 1970 vereinfacht wurde. Dass er als deutsch-französische Grenze anschließend den Westen Deutschlands mit seiner bekannten sagenumwobenen Gegend durchquert. Ach, da denken wir an die Loreley und finden, dass Deutschland auch schön ist. Das kleine Breisach jedenfalls ist ein toller Auftakt für all diejenigen, die als Fremde nach Deutschland hineinkommen.



hier rechts können kleine Sportboote geschleust werden

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