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Dienstag, 06. September  2011



wir laufen durch Cheverny zum Château hin

Gegen Mittag sind wir bereit für das Château de Cheverny. An den Blumen im Ort können wir uns nicht sattsehen, so hübsch ist hier alles angelegt. Aber weil wir irgendwo gesehen hatten, dass das Fotografieren im Schloss verboten ist, nehmen wir heute nur die kleine Connie, die Canon, mit.



so hübsch mutet Cheverny an



Blick auf das Château de Cheverny



Blick in den Speisesaal

Das Château de Cheverny zählt zu den berühmtesten Loire-Schlössern. Es ist auch eines der ersten privaten Anwesen, das bereits 1922 für Besucher geöffnet ist. Wir beginnen unsere Tour also im Schloss (7,70 EUR p.P.) und befinden uns zuerst im Speisesaal. Was uns gefällt, sind die warmen Farben der Tapeten. Auch sind Wände, Türen  und Fenster mit Farben versehen.



das Kinderzimmer, in dem man die ersten Holzpferde aus der Zeit Napoleon III. sehen kann

Wir durchwandeln dann sämtliche zu besichtigende Räume, von denen uns der Waffensaal besonders gefällt. Im 19. Jh. wurden die größten Räume der Schlösser zu Waffensälen umgestaltet und entsprachen so dem Geschmack für Romantik und Rittertum. Wir lesen, dass die Dekoration noch nie restauriert wurde. Schade nur, dass wir mit der kleinen Connie nur immer Ausschnitt aufnehmen können. Es fehlt der Weitwinkel.



Blick in den Waffensaal, den größten Raum des Schlosses



die Bibliothek mit 2.000 Büchern, darunter vollständige Ausgaben



Blick in den großen Salon



eine weitere Schlossansicht

Dann spazieren wir durch den Schlosspark, vorbei am Garten der Lehrlinge, einem neuen Zier- und Lustgarten, der sich seit 2006 zwischen dem Schloss und der Orangerie erstreckt. Das gesamte Gelände ist weitläufig und sehr gepflegt.



wir durchwandeln den Schlosspark


 



es leben etwa 100 dieser dreifarbigen französischen Jagdhunde auf dem Schloss

Schließlich kommen wir an den großen Hundezwinger. Wir bleiben wohl 20 Minuten und schauen sie nur immer an. Auf den ersten Blick sind sie einfach schön, aber manche haben Narben am Leib, manche kratzen sich ständig an ihren Ohren, manche haben blutunterlaufene Augen. Die meisten sind ruhig und friedlich, es sind nur ein oder zwei Hunde, die uns Menschen anbellen. Zuerst denken wir, dass sie alle Rüden sind, aber man findet doch eine handvoll Mädchen darunter, wenn man genau hinschaut. Wir lesen, dass der Jagdzug von Oktober bis Ende März zweimal pro Woche zur Jagd antritt. Wir lesen auch, dass der Hundezwinger den gesetzlichen Vorschriften des Umweltschutzes, der Nutztierhaltung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens entspricht. Wir könnten ewig hier stehen und den Hunden zuschauen.



die Hunde sind so schön



der Gemüsegarten des Schlosses

Zum Schluss schauen wir uns noch den kleinen Kräuter- und Gemüsegarten an, der das Schloss mit frischen Blumen versorgt. Dieser Garten ist reich an Farben wie ein Blumenstrauß. Bevor wir das Schlossgelände verlassen, schauen wir noch ein letztes Mal zu den Hunden. Wir spazieren durch das Dorf und sind froh, dass kein Regen kommt. Wir werden erst morgen weiterziehen.



wir verlassen die Domaine durch diesen Haupteingang..



..und tun noch ein paar Schritte durch Cheverny



wir bleiben noch eine weitere Nacht

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