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Dienstag, 02. Oktober 2018



Und wer hat die Soljanka gekocht? - Na ich.

Nachts um halb vier liegen wir wach und sagen uns, dass die Küche doch ganz anders geplant werden muss. die Waschmaschine muss aus der Küche heraus, denn zum einen nimmt sie zuviel Platz weg und zum anderen ist so eine Unterbauwaschmaschine absurd teuer mit weit über 1.000 EUR. Wir hatten ja gedacht, man könnte jede Maschine nehmen. Jetzt um zehn ist beim Parkettstudio wieder niemand, obwohl wir angerufen hatten und man uns sagte, dass die Mitarbeiterin da sein würde. Schade um den Umweg über Warnemünde. Aber wenn wir schon über die Stadtautobahn gondeln müssen, können wir gleich noch in Lütten-Klein zur Deutschen Bank, denn da ist eine richtige Filiale, nicht nur Bankautomaten. Unsere Bankberaterin schrieb uns, dass sie Annettes Auftrag im Original und mit ihrer Unterschrift braucht und dazu noch eine Ausweiskopie. Nee, dann doch lieber persönlich in eine Filiale. Herbert hat seine liebe Müh mit dem Parken, und in der Bank dauert und dauert es. Man staunt, dass kein Sparbuch für die Mietkaution angelegt wurde, sondern ein Girokonto. Jetzt wissen sie nicht, wie sie das Konto auflösen und das Geld auszahlen sollen. Annette unterschreibt alle erforderlichen Formulare, sagt, dass sie heute noch weitere Termine hätte. Man will sich um die Sache kümmern, notfalls telefonieren. Dann fahren wir zum Einwohnermeldeamt. Was die nicht alles von einem wissen. Zum Beispiel Annettes früheren Ehenamen und das Datum unserer Eheschließung. Fast sind wir geneigt zu fragen, ob sie denn auch wüssten, wohin unsere Hochzeitsreise damals ging? Anschließend fahren wir ins Küchenstudio und lassen die Küche umplanen. Waschmaschine raus, Spülbecken auf die andere Ecke. Das bringt 1,20m mehr Stellfläche. So können wir einen 1m-Auszugschrank und einen 0,20m-Apothekerschrank auf diese Fläche stellen. Die Endsumme verringert sich um schlappe 1.200 EUR. Irre, wie teuer uns die Waschmaschine gekommen wäre. So, jetzt noch zum Parkettstudio. Wir wollen, dass das Parkett deutlich dunkler ausfällt und werden auch fündig. War ja klar, dass das jetzt alles noch teurer wird. Wieder daheim kochen wir eine Soljanka und arbeiten uns durch die Zeitungen, die in unserem Briefkasten lagen, den Rostocker Blitz und den Warnow-Kurier. Ein Wahnsinn, wieviel Werbebroschüren den Zeitungen beiliegen. Außerdem haben wir den AIDA-Katalog zugeschickt bekommen. Sieht ja alles immer schick und edel aus und keine Menschenseele auf den Fotos an Bord zu sehen, als wäre man nicht mit 2.000 weiteren Passagieren auf den Schiffen. Wir sind gespannt, wie lange der Trend der Kreuzfahrten noch anhält.



am Nachmittag kommt Kuno Knatterwolke und dreht gleich mal eine Runde. Im Regen

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