d07.jpgd02.jpgd13.jpgd11.jpgd14.jpgd08.jpgd04.jpgd21.jpgd01.jpgd19.jpgd06.jpgd10.jpgd18.jpg

Dienstag, 09. Oktober 2012


im Nebel verlassen wir Praia da Amado

Wir wollten eh in diesen Tagen weiterziehen, und da macht uns der Nebel nichts aus, der immer noch herrscht. Und weil es ganz so aussieht, als würde der Nebel nicht so bald weggehen, packen wir unsere Siebensachen zusammen und fahren nach dem Frühstück am späten Vormittag los in Richtung Sagres. Komisch, dass der Nebel so hartnäckig ist und wir ihn bis nach Vila do Bispo hinein am Hals haben. Mittlerweile ist es bald 11 Uhr Ortszeit.


es geht weiter nach Süden


Vila do Bispo im Nebel

In Vila do Bispo wollen wir noch schnell beim Lidl reinspringen und Champignons und zwei Salatköpfe kaufen, aber dann muss noch ein Käse und dies und das mit, sodass wir am Ende 32 Euros ausgeben. Dann geht es weiter nach Sagres. Ach, in dieser Ecke sind wir immer gern; alles ist so dünn besiedelt hier und hat so gut wie nichts mehr mit der Algarve zu tun, was die viele Bebauung angeht.


wir erreichen Sagres


Blick auf den Mareta-Beach von Sagres

Herbert will dann in Sagres unbedingt auf die Parkfläche beim Praia da Mareta, obwohl man sich da vorkommt wie in einem Steinbruch. Jedenfalls sieht es dort immer recht armselig aus. Und Annettes Argumente für den Parkplatz an der Fortaleza - mehr Wind, Blick auf den Leuchtturm von São Vicente - will er nicht hören. Also fahren wir zum Mareta Beach, wo mehrere Wohnmobile kreuz und quer stehen. Wir steigen auch aus, aber dann findet Herbert auch selbst, dass es hier zu öde ist. Also fahren wir zum riesigen Parkplatz der Fortaleza. Allerdings herrscht am Cabo de São Vicente in der Ferne immer noch so dichter Nebel, dass wir das Kap heute nicht sehen können.

dieser Panzer gehört einem holländischen Paar

wir tun ein paar Schritte durch Sagres

Eindrücke von Sagres

Ach, tut der Wind gut. Wir laufen dann mal durch den Ort, den wir im Oktober ja noch nie gesehen haben. Die Cafés sind gut besucht, und am schicken Hotel Mareta Beach kann man jetzt auch draußen im Cafés sitzen. Überall sind Leute zu sehen; Sagres ist immer ein richtiger Aussteigerort für unsere Begriffe. Alte VW-Busse rumpeln durch die Straßen, Surfbretter auf dem Dach. Wir laufen dann bis zum Intermarché, wo Annette noch auf eine Portugal News Zeitung hofft, die immer samstags herauskommt. Und Glück hat sie damit. Dann kaufen wir uns etwas Kuchen für daheim. Auf dem Rückweg sehen wir in der Ferne den Anhänger der "letzten Bratwurst vor Amerika" vom Kap wegfahren. Lohnt sich wohl heute im Nebel nicht, auf Kundschaft zu warten, wenn man nicht mal den Leuchtturm sehen kann. Wir sitzen dann draußen bei Kaffee und Kuchen, und Annette liest dies und das aus der Zeitung vor.



hier haben wir unseren Kaffee und Kuchen



unsere Tagesroute ca. 23km

back       |      next