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Mittwoch, 03. Oktober 2012


wir verlassen Odeceixe

Heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Ein Feiertag, der sich für uns zu einem richtigen Arbeitstag auswächst. Um 10 Uhr brechen wir auf, verlassen Odeceixe endgültig und fahren in Richtung Lagos. Und weil wir eh durch Aljezur kommen, wollen wir dort mal in den Intermarché gehen und Fleisch kaufen. Der Intermarché macht dann aber keinen guten Eindruck und wir gehen, ohne irgendetwas gekauft zu haben.


das Pferdefuhrwerk verlässt die N120


eine maurische Burg thront über Aljezur


die Brücke führt über den Rio Cerca



der Rio Cerca fließt durch Aljezur



so ein Verkehrsaufkommen sind wir ja gar nicht mehr gewöhnt

Dafür ist die Durchfahrt durch Aljezur aber recht nett, auch wenn wir so viele Autos auf der Straße gar nicht mehr gewöhnt sind. An der Wasserquelle Santa Susana, die ein paar Kilometer außerhalb Aljezurs liegt, wollen wir dann unseren Wassertank auffüllen. Aber es ist zu beiden Seiten der Quelle folgender Text angebracht worden: Água imprópria para consumo humano. Es ist also nicht mehr geeignet zum Trinken (denn früher hatte das nicht drangestanden). Na gut, direkt als Trinkwasser wollten wir es eh nicht hernehmen, aber jetzt wollen wir es uns auch nicht mehr in den Tank schütten. Und so putzen wir jetzt und hier nur unsere Windschutzscheibe und werden in Lagos auf dem Stellplatz Wasser tanken.


an der Quelle Santa Susana soll man das Wasser nicht mehr trinken


auf dem Stellplatz in Lagos leeren und füllen wir die Tanks

Die Straße, die N120, windet sich in tausend Kurven dahin, bis wir Lagos erreichen. Eine Affenhitze in der Stadt, was uns dann auch davon abhält, für einen oder zwei Tage auf dem Stellplatz zu bleiben. Der Stellplatz liegt da wie ausgestorben. Annette läuft schnell zur Rezeption vom Fußballstadion (das sich ja genau am Stellplatz befindet), wo sie zwei Jetons fürs Wasser kauft und dann können wir alles leeren und füllen. So, und jetzt beginnt unser Großeinkauf. Wir arbeiten unsere Einkaufsliste ab und geben insgesamt 180 Euros aus. Wir hatten aber auch so gut wie gar nichts mehr an Vorräten an Bord, denn immerhin hatten wir seit dem 21. September praktisch nicht mehr eingekauft. Nach Aldi und Pingo Doce sind wir ziemlich kaputt, aber jetzt heißt es Gas tanken bei BP in Lagos.

wir sind beim Pingo Doce


bei BP in Lagos tanken wir endlich Gas


Durchfahrt durch Lagos mit Blick auf die Boote im Yachthafen


Blick auf eine der vielen Kirchen von Lagos


Melonen, Orangen und Kartoffeln am Straßenrand

So, das klappt auch alles ganz gut. Wir fahren dann am Yachthafen von Lagos entlang und zurück zur Westalgarve. Jetzt wollen wir noch zur Motorradwerkstatt, die uns anderntags vom Portugiesen empfohlen wurde. Hinter Almádena biegen wir also ab nach Barão de São Miguel; wir haben auch eine Skizze dabei, die uns der Portugiese aufgezeichnet hatte. Aber irgendwie werden wir nicht so recht schlau daraus. Kurz vor São Miguel gibt es eine Autowerkstatt, wo Annette mal nachfragt. Am Ende finden wir die "Werkstatt", aber sie macht nicht den Eindruck, dass wir unsere Yamaha hier lassen wollen. Es ist auch niemand da, womit sich das Problem sowieso von selbst löst. Weiter geht es also in Richtung Vila do Bispo, wo wir noch beim Lidl ein paar Dinge kaufen, und zum Praia da Amado. Ein Wahnsinn, wieviel Wohnmobile da stehen. Auch ausgebaute Kastenwagen der Surfer, die den Kennzeichen nach fast alle aus Spanien sind. Zuerst stellen wir uns zu ihnen auf den rechten Parkplatz, fahren dann aber hinüber zum linken Platz, wo die ganz normalen Wohnmobile stehen. Mei, wie beschaulich es da doch in Odeceixe war, wo wir eine ganze Sonnenterrasse für uns allein hatten. Aber es kommen halt jedes Jahr mehr Wohnmobile auf die Straße. Jeder träumt von der Freiheit und dem Abenteuer Wohnmobil.


wir fahren zurück an die Westalgarve


im Dorf Barão de São Miguel suchen wir nach der Motorradwerkstatt


Ankunft am Praia da Amado



hier stehen jede Menge Wohnmobile



unsere Tagesroute ca. 88km

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