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Dienstag, 23. Oktober 2012

wir laufen zum Praça Gil Eanes, dem Hauptplatz von Lagos

In der Früh packen wir alles zusammen und machen uns auf den Weg nach Lagos. Zum einen, weil wir unbedingt neue Medikamente und Halsbonbons brauchen (alles, was wir im Hause hatten, ist aufgebraucht; es wurden auch sämtliche Rucksäcke und Jackentaschen nach Halsbonbons durchsucht und auch welche gefunden), zum anderen, weil es ein neues Tief geben wird. Und weil Annette eh so bald nicht gesund sein wird und wir das Haus nicht verlassen können, und wir in Lagos auf dem Stellplatz freies Internet haben, wollen wir uns also dort hinstellen, sodass sich Herbert im Internet die Zeit und auch die Regenzeit vertreiben kann. Als wir Lagos erreichen, sind die Halsbonbons schnell gekauft, und Annette hätte für heute gern eine Hühnersuppe mit Reis. Also fahren wir zum Pingo Doce und kaufen ein dickes Suppenhuhn, das mit Kopf und Füßen 2,9kg auf die Waage bringt. Kopf und Füße lassen wir dann aber gleich abhacken.

 in der Apotheke (links sieht man die gewendelte Röhre, wo die Schachteln vom Hochregallager herunterrutschen)

Dann also auf den Stellplatz, der erstaunlich voll ist, wenn auch nicht ausgebucht. Wir laufen dann gemeinsam zur Apotheke; Herbert wäre zwar auch allein gegangen, aber vielleicht ist es auch mal ganz gut, wenn Annette mal an die Luft kommt. Eine Apotheke finden wir auf dem Hauptplatz, ein altes Gebäude mit Hochregallager, von wo auf Knopfdruck die Medikamentenschachteln durch eine gewendelte Edelstahlröhre herunterkommen. Eine Schachtel Paracetamol 500mg, 20 Stk. kostet hier übrigens 1,10 EUR. Wir nehmen aber welche mit 1.000mg für 1,53 EUR. (Wie die Preise in Deutschland sind, wissen wir nicht, dafür sind wir schon zu viele Jahre weg.)

schnell wieder zurück und heim

Als wir wieder daheim sind, macht sich Herbert an das Huhn, die Karotten, den Porree und alles. Annette fühlt sich im Laufe des Tages schon etwas besser, hat aber abends das Gefühl, sich wohl etwas übernommen zu haben. (Es sind rasende Kopf-, Ohren- und Mandelschmerzen, mehr nicht.) Und vielleicht ist die ganze Krankheit auch nur ausgebrochen wegen der Gedanken an den morgigen Tag, wenn nämlich wieder ein Termin beim OLG München ansteht. Angeblich soll morgen das Urteil gesprochen werden, aber die Hoffnung auf ein Ergebnis hatten wir ja schon so oft. Und übrigens, Themawechsel, hatte Herbert am letzten Freitag noch beim ADAC angerufen wegen einer neuen Benzinpumpe für die Yamaha. Der Preis der neuen Pumpe ist ein Schock für uns: 356 EUR plus Mwst, also etwa 430 EUR. Wir hatten die Yamaha im April 2010 für 1.800 EUR neu gekauft und kein Wunder, dass sie die Roller so billig auf den Markt schmeißen, wenn das eigentliche Geldverdienen erst nach zwei Jahren einsetzt, wenn alles planmäßig anfängt kaputtzugehen. Na, vielleicht war ja doch dieser Preisschock der Auslöser für Annettes Krankheit, eines von beiden wird es schon gewesen sein.

 Herbert kocht eine Hühnersuppe



unsere Tagesroute ca. 19km

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