d14.jpgd11.jpgd07.jpgd19.jpgd08.jpgd01.jpgd13.jpgd10.jpgd04.jpgd02.jpgd06.jpgd18.jpgd21.jpg

Montag, 29. Oktober 2012

wir sitzen im Hafen von Portimão und schauen den Booten hinterher

Heute hat Annettes Freundin aus Bayern Geburtstag. "Nur die besten haben an einem neunundzwanzigsten ihren Geburtstag", das sagen sich die beiden immer. Und das stimmt ja auch. Annette erfährt alle Neuigkeiten vom alten Wohnort im Chiemgau, auch, dass derzeit alles dick verschneit ist. Gegen Mittag laufen wir dann noch mal los nach Portimão und zum Pingo Doce, obwohl wir gar nichts brauchen.

heute ist der Himmel zugezogen

Ach, es ist schön, an der Hafenpromenade von Portimão zu sitzen. Hinter uns klappern die Störche mit ihren Schnäbeln, dass es ein wahres Konzert ist. Drei Storchenpaare sitzen in ihren Nestern auf drei alten Industrieschornsteinen, und es sind mindestens zehn Vögel in der Luft. Sie sind tolle Flieger und sehen aus wie Concordes, die französischen Flugzeuge. Auch, wenn sie zur Landung ansetzen, zum Beispiel auf einen hohen Kran, machen sie eine gute Figur. Ach, es ist schön, jetzt im Winter mit ihnen zusammen hier im Süden zu sein. Obwohl der Himmel heute ganz zugezogen ist und die Temperaturen ohne Sonne entsprechend niedrig sind.

 wir gehen nochmal zum Pingo Doce in Portimão

Beim Pingo Doce merken wir, dass es doch nicht auf alle Produkte 25% gibt. Zum Beispiel auf die Teelichte, die wir kaufen. Na, sei es drum. Zurück am Platz haben sich zwei Wohnmobile direkt neben uns gestellt, auf Armeslänge sozusagen. Und das kann Herbert überhaupt nicht leiden, zumal wenn der riesige Platz doch eigentlich ziemlich leer ist. Der eine, ein Pickup, ist uns besonders im Weg und versperrt uns die Sicht. Also parken wir unseren Phoenix um, um wieder freie Sicht aus dem Fenster zu haben. Bald darauf kommt aber der Platzwart und bedeutet uns, dass wir eine bestimmte Linie nicht übertreten dürfen, damit das benachbarte Hotel Tivoli nicht die ollen Wohnmobile vor der Nase hat. Wir sagen dem Mann, dass wir das nur getan haben, um nicht so eingeparkt zu sein. Daraufhin sagt er, dass auch der Pickup nicht so stehenbleiben kann. Also stellen wir uns wieder auf unseren alten Platz und warten darauf, dass der Pickup seinen Platz  räumt. Die Leute, Engländer, sind aber nicht an Bord und bis zum Abend bleibt deren Fahrzeug so stehen.

an der Ruine der Festung vorbei gehen wir wieder heim

neben dem Yachthafen ist ja schon der Stellplatz

back       |      next