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Donnerstag, 11. Oktober 2012



wir sind auf dem Weg zum Cabo de São Vicente

Wir wollen heute mal die kleine Runde gehen, die am Campingplatz von Sagres entlangführt und durchs freie Feld. Dafür müssen wir zunächst auf der Straße, die zum Cabo de São Vicente führt, bleiben und dann auf dem ersten Kilometer nach rechts abbiegen. Dann aber findet Herbert, dass wir doch einfach zum Kap laufen sollten, obwohl das einen viel längeren Weg bedeutet. Und er eigentlich irgendwann mal abends mit dem Wohnmobil dorthin fahren wollte. Aber gut, gehen wir also zum Kap und zum Leuchtturm, und es ist auch eine Flasche Wasser im Gepäck.



die Besiedelung wird immer dünner



Blick auf die Badebucht von Praia do Beliche

Die 6 Kilometer haben es heute in sich bei den sommerlichen Temperaturen. Vorbei an der Bucht von Praia do Beliche und der gleichnamigen Fortaleza, von denen allerdings nur noch Überreste vorhanden sind, marschieren wir immer weiter. Die Besiedelung hat längst aufgehört hier in Finisterra, dem Ende der Welt. Auch ist die Vegetation hier total karg. Zwei oder drei Restaurants gibt es noch auf der Strecke zum Kap, nichts anderes.



Blick auf die Überreste der Fortaleza de Beliche auf halbem Wege zum Kap



zwei oder drei Restaurants gibt es auf der Straße zum Kap



der Leuchtturm ist in Sicht

Dann ist der Leuchtturm in Sicht und es steigt uns schon von weitem der Duft von Bratwurst in die Nase. Wollen doch mal schauen, wer sich hier eine Bratwurst genehmigt, denn alle Leute, die wir in den letzten Wochen getroffen hatten, erzählten uns, dass sie hier am Kap unbedingt eine letzte Bratwurst vor Amerika essen wollen. Als wir dann aber genauer hinschauen, sind die Würste ganz klein und mickrig. Das sind unmöglich 100g, sagt Herbert, höchstens 80g, die schauen ja nicht mal aus der Semmel heraus. Und da hat er ganz recht. Das ganze für 3 Euros finden wir auch nicht ganz so toll, aber den Leuten scheint es zu gefallen.



am Ende der Welt gibt es die letzte Bratwurst vor Amerika



jetzt im Oktober ist noch richtig was los am Cabo de São Vicente



Souvenirstände mit allem möglichen Schnickschnack

An den Souvenirständen laufen wir vorbei und machen dann ein paar Fotos vom Leuchtturm, den wir immer wieder gern besuchen. Heute hören wir hier so viel deutsch, dass wir das Gefühl haben, auf Sylt oder so zu sein. Heute ist der Atlantik recht zahm, aber wir haben ihn hier schon ganz anders erlebt. Dann sehen wir, dass das Tor zum Leuchtturmgelände geöffnet ist. Na, da gehen wir doch hin.



der Leuchtturm steht 60m über dem Meer



das Gelände ist geöffnet für Besucher



das Leuchtturmgelände ist schön restauriert

So schön flott und restauriert haben wir das alles gar nicht in Erinnerung, da hat sich wohl einiges getan in der Zwischenzeit. Zum positiven, wie wir finden. Zwei kleine Souvenirgeschäfte und ein Café gibt es nun auf dem Gelände. Und weil man hier so hübsch sitzen kann - man könnte natürlich auch auf dem riesigen Stuhl Platz nehmen, aber der steht ja in der prallen Sonne - bleiben wir eine Weile im Café und haben den Leuchtturm direkt vor uns. Für unseren Rückweg schauen wir mal auf die Uhr und wissen dann, dass wir 1 Stunde und 30 Minuten für den Rückweg brauchen. Am frühen Abend kommen ein paar Regentropfen herunter; wir freuen uns schon auf einen Regenabend, aber der Regen hört nach wenigen Minuten schon wieder auf. Schade eigentlich.



auch hat man hier ein Café eingerichtet


 



zum Glück ist ihr Hintern ja nicht so groß wie 'ne Bahnhofsuhr



Blick durch das Tor auf den Trubel



es ist immer wieder schön am Cabo de São Vicente



das Kap bedeutet das südwestlichste Ende des europäischen Festlands



wir müssen zurück zu diesem Kap in der Ferne

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