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Sonntag, 09. Oktober  2011



Pferdeställe überall

Heute wollen wir Saintes-Maries verlassen und auf der Weiterfahrt unbedingt noch die weißen Pferde sehen. Diesmal lassen wir uns deren Anblick nicht entgehen und halten extra am Straßenrand an. Ach, sie sehen wunderbar aus, und das flache Gelände macht sie auch sehr gut. Heute am Sonntag sind viele Pferde für einen Ausritt fertiggemacht mit Sattel und allem. Wir sehen auch schon mehrere Leute, die auf Pferden unterwegs sind.



die berühmten weißen Pferde der Camargue



gesattelt sind sie bereit für einen Sonntagsausritt



wir fahren durch Aigues-Mortes

Wir fahren dann weiter auf einer Nebenstraße, die durch zerklüftete Landschaft und nach Aigues-Mortes führt. Hier findet heute ein Stadtfest mit viel Tamtam statt. Na, da fahren wir besser weiter, obwohl der Hafen recht hübsch aussieht. Wir kommen dann nach Le-Grau-du-Roi, wollen jetzt doch mal anhalten und parken dann einfach an der Ortsausfahrt hinter einer Brücke am Straßenrand. Flachwasser zu beiden Seiten und jede Menge Flamingos, die wir eigentlich noch nie in freier Natur gesehen haben.


 



Ankunft in Le-Grau-du-Roi mit Blick auf den 18m hohen Leuchtturm

Mit dem Anblick dieses Leuchtturms haben wir dann gar nicht gerechnet; wie hübsch er sich in die Hafeneinfahrt einfügt. Der Ort Le-Grau ist ein im 16. Jh. gegründeter Fischerort, der heute aber von vielen Ferienapartmenthäusern am Strand dominiert ist. In der Ferne sehen wir den Ort La-Grande-j25te, die "große Scholle" mit pyramidenähnlichen Hochhäusern mit etwa 130.000 Betten. Puh, das wäre nicht unsere Art der Ferien. Aber, so lesen wir, als man Ende der 1960er Jahre beschloss, den Golf du Lion touristisch zu erschließen, wollte man die einmalige Landschaft der Flachwasser-Étangs schonen und hat den Tourismus auf wenige Orte konzentriert und dort entsprechend geklotzt. Somit konnte die Bebauung zwischen den Touristenzentren geringer halten, was letztlich der Natur zugute kommt. Jedenfalls ist uns der Anblick befremdlich, und wie das wohl erst von nahem aussehen mag?



im Hintergrund der Ferienort La-Grande-j25te mit seinen pyramidenähnlichen Hochhäusern



der Leuchtturm sichert die Hafeneinfahrt



es geht über den Canal du Sète in gleichnamiger Stadt

Wir setzen unsere Fahrt fort, kommen durch Sète, fahren die Uferstraße entlang, die nett angelegt ist, und dann auf eine neue Straße, die parallel zum Strand entlangführt. Hohe Bordsteine zu beiden Seiten, wehe, wenn hier mal einer eine Autopanne hat und nicht mal ausweichen kann. Irgendwann sehen wir dann mehrere Wohnmobile in den Dünen stehen; das ist doch tatsächlich ein richtiger Wohnmobilstellplatz mit Sanistation und allem. Und ein Platz für uns findet sich auch noch. Ein irrer Wind geht am Strand. Wir machen uns einen gemütlichen Sonntag.



die Küste ist hübsch angelegt

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hier stellen wir uns in die Düne



unsere Tagesroute ca. 84km

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