d02.jpgd04.jpgd08.jpgd13.jpgd10.jpgd07.jpgd14.jpgd11.jpgd21.jpgd19.jpgd18.jpgd06.jpgd01.jpg

Montag, 03. Oktober  2011



die Cote d'Azur am Morgen

Eigentlich wollen wir am Morgen nur ein paar Kilometer weiterfahren zu einer Bucht, die wir von einer früheren Reise her kennen. Aber als wir dort ankommen oder vielmehr wollen wir schon dahin abbiegen, gefällt uns der Platz dort gar nicht mehr. Und so fahren wir auf der Küstenstraße weiter und weiter.



Blick auf den Viadukt von Anthéor



wir durchfahren Les Issambres

In Les Issambres halten wir auf einem Parking Gratuit Parkplatz, auch wenn der eigentlich nicht für Wohnmobile gedacht ist. Aber es stehen schon mehrere andere dort. Hier frühstücken wir, bevor wir immer weiter westwärts fahren. Die Fahrt durch Hyères ist immer wieder ein Erlebnis mit den vielen uralten und namensgebenden Palmen (Hyères-les-Palmiers). Hinter der Stadt beginnt die Autobahn nach Toulon und Marseilles. Durch Toulon geht es hauptsächlich durch einen Tunnel, was angenehm ist ohne Ampeln und Kreisverkehre und so weiter.



auf der Autobahn nach Toulon

Wir erreichen Marseille und denken uns gar nichts bei den Schildern, die auf eine Höhenbegrenzung von 3,20m hinweisen. Wir fahren ja eh durch einen endlosen Tunnel, das kennen wir von früher noch. Aber dann sehen wir, dass eben dieser Tunnel eine Höhe von nur 3,20m hat. Oh je, da müssen wir also mitten durch die Stadt. Wir halten uns in Richtung Marignane, bis eine alte Eisenbrücke kommt, die auch wieder nur eine Höhe von 3,20m hat. Mist. Also biegen wir direkt vor der Brücke links ab in eine enge Straße, die total abschüssig ist. Ein Stress ist das, weil wir nicht wissen, ob wir jemals irgendwo in eine größere Straße abbiegen können. Auch zermürbt uns die heutige Hitze. Die enge Straße ist zu beiden Seiten von Eisenpöllern gesäumt, sodass zumindest keine Autos geparkt sind. Schließlich endet die Straße vor einem Parkhaus und wir können davor nach links abbiegen. Puh, wir gehen dann wieder auf die Autobahn zurück und von dort aus auf die A51 bzw. später A55 nach Martigues.



wir erreichen Martigues

Mittlerweile ist es halb vier, als wir Martigues erreichen. Zu allem Unglück ist der Stellplatz dort komplett belegt, der für 50 Mobile vorgesehen ist. Nur gut, dass wir vorher mal über den Platz gelaufen sind und nicht durch die Schranke gefahren und 6 EUR bezahlt haben. Wohin also jetzt?



Blick auf Martigues



endlich kommen wir zum Stehen

Wir gehen auf die Autobahn und fahren nach Port-Saint-Louis-du-Rhône und sind mittlerweile in der Camargue. Die Anfahrt finden wir beide nicht so toll, die Landschaft ist ja sehr zerklüftet und entsprechend muss man viele Umwege fahren, um von einer Landzunge zur nächsten zu kommen. Auch finden wir die vielen Industrieanlagen und -brachen nicht gerade sehenswert. Es kommen uns auf der Fahrt nach Port-St-Louis fast nur LKWs entgegen. Der Ort selbst ist dann aber doch recht hübsch; es gibt einen offiziellen Stellplatz am Canal Saint-Louis, aber dann sehen wir, dass viele Wohnmobile genau auf der anderen Seite des Wassers stehen. Da ist es ja viel schöner, denken wir uns und fahren auch dorthin. Am Ende stehen wir also hier und freuen uns, dass wir es hier so gut angetroffen haben. Es kommen auch ein paar Segel- und motorboote an uns vorbeigetuckert.



diesen Blick haben wir auf den Canal Saint-Louis



unsere Tagesroute ca. 252km

back       |      next